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Die neue Mini-Mode ist verspielt

Motor - Die neue Mini-Mode ist verspielt © Bild: Hersteller

Drei-und Fünftürer sowie Cabrio bekommen mit dem Facelift auf Wunsch ein Doppelkupplungsgetriebe - und viele Individualisierungsmöglichkeiten.

Dass Mini sich mit seinen frisch überarbeiteten Drei-und Fünftürern und dem Cabrio patriotisch wie die Queen herself zeigt, hat nichts mit der anstehenden Hochzeit ihres Enkels Harry zu tun (dazu später). Es ist schlicht und einfach dem Umstand geschuldet, dass nach vier Jahren wieder ein Facelift fällig war. Der Union Jack wäre da in jedem Fall Teil des Corporate Designs: Die britische Flagge findet sich etwa auf dem Stoffdach des Cabrios oder auf den Rückleuchten des facegelifteten Mini.

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Beides freilich gegen einen Aufpreis, der für die patriotischen Rückleuchten mit knapp 1.000 Euro sogar besonders heftig ausfällt: Sie sind nur in Verbindung mit LED-Scheinwerfern zu haben, die ihrerseits von den neuen Tagfahrlichtern umrandet sind und überdies die Blinker beherbergen. Das wär's eigentlich mit den optischen Neuerungen halt, fast hätten wir es vergessen: Das Mini-Logo ist auch neu, nämlich flacher, weil eben auch vereinfacht. Ein wenig will Mini aber an der Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle doch partizipieren. Ein individuell für dieses Ereignis gestalteter Dreitürer, ein Cooper S - das mehrfärbig lackierte Dach vereint die Nationalflaggen des Brautpaares, also den Union Jack mit den Stars and Stripes -, wird nach der Trauung der gemeinnützigen "Children's HIV Association" übergeben und in einer öffentlichen Auktion versteigert.

Zurück zu den bürgerlichen Minis. Unter dem Titel "Yours Customised" können Kunden die Dekor-und Einstiegsleisten sowie LED-Türprojektoren mit dem Namen des Partners, der Lieblingsbiermarke oder der eigenen Unterschrift individualisieren und bei Mini bestellen. Die fertigen Teile kommen aus dem 3D-Drucker und werden zugeschickt.

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Auch bei der Konnektivität wurde nachgelegt. Der Mini kann jetzt induktiv laden, kennt Apple CarPlay, Echtzeitverkehr und Concierge-Services. Und über die sogenannte "Sent to Car"-Funktion können Mini-Fahrer sich Infos wie die Parksituation oder Tankinhalt aufs Handy schicken lassen.

Essenzieller die Neuerungen unter der Haube: Die Basismotoren mit drei Zylindern (75,102 PS) bekamen mehr Hubraum und damit mehr Drehmoment. Und die Sechsgang-Automatik wurde gegen ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe getauscht, das bei One, Cooper, Cooper S und Cooper D - gegen Aufpreis -zum Einsatz kommt; der SD bekommt sogar ein Achtgang-DKG. Letzterem, 170 PS stark, konnten wir schon auf den Achtgang-Doppelkuppler fühlen. Fazit: Schaltet blitzschnell und nahezu unmerklich.

Daten

Ab sofort verfügbar (auszugsweise) Mini 3-Türer:

One First: 3 Zyl., 1,5 l, 75 PS, 175 km/h, € 18.900,-
Cooper: 3 Zyl., 1,5 l, 136 PS, 210 km/h, € 22.350,-
Cooper D: 3 Zyl., 1,5 l, 170 PS, 205 km/h, € 23.600,-
Cooper S: 4 Zyl., 2,0 l, 192 PS, 235 km/h, € 28.050,-
Mini 5-Türer: plus € 1.000,- pro Modell

Mini Cabrio:

One: 3 Zyl., 1,5 l, 102 PS, 190 km/h, € 24.600,-
Cooper: 3 Zyl., 1,5 l, 136 PS, 208 km/h, € 26.450,-
Cooper S: 4 Zyl., 2,0 l, 192 PS, 230 km/h, € 32.200,-