Mindestspesen machen Umwechseln teuer:
AK-Test zum Umwechseln von Kleinbeträgen

Hohe Spesen am Flughafen Wien und auf Bahnhöfen Immer nach Provisionen und Mindestspesen fragen

Mindestspesen machen Umwechseln teuer:
AK-Test zum Umwechseln von Kleinbeträgen

Wer Geld wechseln muss oder möchte, sollte aufpassen und sich rechtzeitig darum kümmern: Denn vor allem am Flughafen Wien ist das Geld Umwechseln sehr teuer. Verhältnismäßig "geschmalzen" sind die Spesen beim Wechseln von Kleinbeträgen, auch auf Bahnhöfen. Darauf macht die Arbeiterkammer Wien nach einem neuen Vor-Ort-Test aufmerksam.

Die aktuelle AK-Erhebung bei sieben Banken und einer Wechselstube in Wien sowie drei Banken am Flughafen Wien-Schwechat zeigte: Die Wechselspesen machen zwischen 1,5 und 5 Prozent vom gewechselten Betrag aus. An Mindestspesen werden zwischen 2,50 und 7,50 Euro verlangt. "Das Wechseln von kleinen Beträgen kann durch die Mindestspesen sehr kostspielig werden", stellte die AK am Mittwoch fest.

Vergleichen und Fragen!
"Konsumenten sollen immer nach Provisionen, Mindestspesen und Sonderkonditionen für Kunden fragen", rät AK Konsumentenschützer Harald Glatz. Verglichen werden sollten auch die Wechselkurse, da es seit 1999 keine einheitliche Kursbildung mehr gibt. Vor allem bei Ländern mit tendenziell weicherer Währung ist es ratsam, vor dem Geld Wechseln den Kurs von mehreren Banken zu erfragen.

Kurse sind sehr unterschiedlich
Die Banken geben keine eindeutigen Tipps, ob das Wechseln in Österreich oder im Urlaubsland billiger ist, da die Kurse und Spesen in den Urlaubsländern sehr unterschiedlich sind. "Die Kurse sind zwar oft günstiger als in Österreich, die Spesen können aber den Kursvorteil wieder auffressen", sagt Glatz. (red)

Die Erhebung finden Sie unter:
wien.arbeiterkammer.at