Fakten von

Flüchtlinge bei Unglück im
Schwarzen Meer ertrunken

Vier Tote - Bis zu 20 Menschen weiterhin vermisst

Bei einem Bootsunglück im Schwarzen Meer sind am Freitag mindestens vier Flüchtlinge ertrunken. Wie die türkischen Nachrichtenagenturen Anadolu und Dogan übereinstimmend meldeten, wurden bis zu 20 Menschen weiterhin vermisst. Demnach konnten 38 Menschen gerettet werden. Das Unglück ereignete sich vor der Küste der Provinz Kocaeli östlich von Istanbul.

Wo das Fischerboot abgelegt hatte und welches Ziel es ansteuerte, war zunächst unklar. Das EU-Land Rumänien befürchtet, dass das Schwarze Meer wegen der zahlreichen Beschränkungen im Mittelmeer zu einer alternativen Route für Flüchtlinge werden könnte. Erst vergangene Woche hatte die rumänische Küstenwache mehr als 150 überwiegend aus dem Irak stammende Flüchtlinge aus Seenot gerettet. Insgesamt wurden zwischen August und September 570 Migranten im Schwarzen Meer aufgegriffen.

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