Mindestannahmeerfordernis erfüllt: voest- Anteil an Böhler-Uddeholm 56,6 Prozent

Angebotspreis von 73 Euro wird nicht mehr erhöht Aktionäre werden am Freitag Zug-um-Zug ausbezahlt

Mindestannahmeerfordernis erfüllt: voest- Anteil an Böhler-Uddeholm 56,6 Prozent

Der Stahlkonzern voestalpine hält an Böhler-Uddeholm mittlerweile einen Anteil von 56,6 Prozent. Das Übernahmeangebot wurde für 17.172.034 Böhler-Uddeholm Aktien angenommen, das entspricht einem Anteil von rund 33,7 Prozent am gesamten Grundkapital. Die Voest verfügt insgesamt über 28.902.762 Böhler- Aktien, das sind 56,6 Prozent. Das gesetzliche Mindestannahmeerfordernis ist damit erfüllt.

Wie berichtet, haben die EU-Wettbewerbshüter wie erwartet grünes Licht für die Übernahme des Edelstahlerzeugers Böhler-Uddeholm durch den Linzer Stahlkonzern voestalpine gegeben. Die EU-Kommission hat im vereinfachten Verfahren entschieden, dass es keine Wettbewerbsbedenken gebe.

Der Kaufpreis wird den Inhabern von Böhler-Uddeholm-Aktien, die das Angebot während der Annahmefrist angenommen haben, am 22.6.2007 Zug-um-Zug gegen Übertragung der Böhler-Uddeholm-Aktien ausbezahlt, teilt die voestalpine mit. Inhabern von Böhler-Uddeholm Aktien, die das Übernahmeangebot während der gesetzlichen Nachfrist bis spätestens 5.7.2007 17.30 Uhr Ortszeit Wien annehmen, wird der Kaufpreis von 73 Euro spätestens binnen drei österreichischen Bankarbeitstagen ab 5.7.2007 ausbezahlt.

Alle Böhler-Uddeholm-Aktionäre, die das Übernahmeangebot nicht bis 5.7.2007 angenommen haben, können dieses noch bis zum Ablauf der gesetzlichen Nachfrist am 6.9.2007 17.30 Uhr annehmen und erhalten den Kaufpreis spätestens 10 Börsetage nach Ende dieser Nachfrist ausbezahlt. Der Angebotspreis werde definitiv nicht erhöht, so die voestalpine. Die Übernahme an Böhler-Uddeholm durch die voestalpine ist die größte Akquisition der heimischen Industriegeschichte.
(apa/red)