Milliardenspritze für britische Bankinstitute:
37 Mrd. Pfund durch Bankenrettungsplan

Hilfe für Royal Bank of Scotland, HBOS & Lloyds TSB RBS-Chef Fred Goodwin tritt von seinem Amt zurück

Milliardenspritze für britische Bankinstitute:
37 Mrd. Pfund durch Bankenrettungsplan © Bild: Reuters

Im Zuge ihres Banken-Rettungsplans stellt die britische Regierung drei Instituten Kapital von insgesamt rund 37 Milliarden Pfund (27,2 Mrd. Euro) zur Verfügung, teilte die Regierung in London mit. Bei den betroffenen angeschlagenen Banken handelt es sich um die Royal Bank of Scotland, HBOS und Lloyds TSB.

Die Royal Bank of Scotland (RBS) hatte zuvor mitgeteilt, sie wolle allein rund 20 Mrd. Pfund (25,1 Mrd. Euro) an Hilfen von der Regierung erhalten, davon 5 Mrd. Pfund als direkte Finanzspritze der Londoner Regierung im Tausch gegen Vorzugsaktien. Zudem tritt RBS-Chef Fred Goodwin von seinem Amt zurück.

Die Barclays-Bank, die zuvor ebenfalls als Kandidat für Staatshilfen gehandelt wurde, kündigte an, sie wolle ohne Hilfe der Regierung rund 6,5 Mrd. Pfund an frischem Kapital einsammeln. Die Großbank Lloyds TSB wird ihr Kapital um 5,5 Mrd. Pfund erhöhen.

Der britische Premierminister Gordon Brown hatte am vergangenen Mittwoch ein Rettungspaket im Umfang von 50 Mrd. Pfund angekündigt, mit dem die Regierung den gefährdeten Banken Kapital gegen Anteile zur Verfügung stellen will. (apa/red)