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Migration - EU stockt Afrika-Trust-Fonds um 30 Millionen Euro auf

Die Hälfte der Gelder sind zur Zerstörung von Schmuggler-Netzwerken vorgesehen

Die EU hat drei neue Programme im Umfang von 29,6 Millionen Euro zur Bewältigung der Migration im Rahmen ihres Afrika-Trust-Fonds hinzugefügt. Der Fonds hat bisher ein Volumen von 3,2 Milliarden Euro durch Beiträge der EU-Saaten, der Schweiz und Norwegen.

So sieht ein Programm im Umfang von 10 Millionen Euro die freiwillige Rückkehr und Wiedereingliederung von Migranten nach Nordafrika vor. Es soll durch die Internationale Organisation für Migration (IOM) umgesetzt werden. 15 Millionen Euro sind zur Zerstörung krimineller Netzwerke vorgesehen, die Schmuggel und Menschenhandel in Nordafrika betreiben. Die restlichen 4,58 Millionen Euro sind dafür vorgesehen, Migranten und Flüchtlinge in Marokko stärker zu unterstützen und über ihre Rechte zu belehren.

"Die aktuellen Herausforderungen im Mittelmeer bleiben eine Toppriorität für die Europäische Union", sagte EU-Nachbarschaftskommissar Johannes Hahn. Der Afrika-Fonds versuche, das Problem der irregulären Migration an der Wurzel anzupacken und die Rechte von Menschen zu schützen, die in die Hände von Schleppern gerieten.

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