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Michael Haneke sagt Film ab

"Flashmob" wurde zuerst verschoben und ist nun geplatzt - Gründe unklar

Regisseur Michael Haneke © Bild: Jose Luis Cereijido/APA/EPA/picturedesk.com

Nach wiederholt verschobenem Drehstart lässt Michael Haneke von seinem lange angekündigten Film "Flashmob" ab. Aus "diversen Gründen, die ich nicht erläutern möchte", habe er die Vorbereitungen beendet, zitiert die Tageszeitung "Le Parisien" Haneke in Berufung auf die Nachrichtenagentur AFP. Der österreichische Regisseur arbeite demnach bereits an einem neuen, in Frankreich angesiedelten Film.

Noch während der Dreharbeiten zum Oscar-gekrönten Sterbedrama "Amour" im Jahr 2011 hatte Haneke "Flashmob", einen Film über "die brüchige Relation zwischen Medium und Realität", als Folgeprojekt angekündigt. Laut Förderzusagen sollte der Film von Personen erzählen, die mittels Internet miteinander in Kontakt kommen, und deren Geschichten am Ende durch einen Flashmob zusammengeführt werden.

Keine Erklärung

Zuletzt berichteten Branchenblätter, dass sich der Drehstart aufgrund der Unpässlichkeit einer nicht genannten Schauspielerin mehrfach verschoben hat. Warum das Filmprojekt nun tatsächlich geplatzt ist und welchem Thema sich Haneke stattdessen annimmt, wollte er zunächst nicht preisgeben.

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