Mia sind zurück: Auf drittem Album "Zirkus"
werden nun poplastigere Töne angeschlagen

Sängerin Mieze Katz: "So reif und so romantisch"

Mia sind zurück: Auf drittem Album "Zirkus"
werden nun poplastigere Töne angeschlagen

Mit "Zirkus" (Sony BMG) bringen Mia ihr drittes Album auf den Markt. Die Berliner Band rund um die exaltierte Frontfrau Mieze Katz schlägt nach ihrem Elektro-Punk der letzten Jahre nun andere, poplastigere Töne an. "Am Anfang war der Trotz und das Geschrei, aber es gibt auch einen anderen Ton", so Mieze.

"Zirkus" brauchte laut der Sängerin "bedeutungsschwangere neun Monate" bis zu seinem Erscheinen am 21. Juli. "Wir haben sehr viel Herzblut und Energie hinein gesteckt", sprach Mieze für die Band, die vor dem dritten Studiowerk vier Jahre lang mit den Alben "Hieb und Stichfest" und "Stille Post" durch die ganze Welt tourte. "Wir sind weiter und werden immer besser", konstatierte sie. Das heißt in diesem Fall auch ruhiger und unaufgeregter, "Zirkus" ist für Mieze "so reif und so romantisch".

Die fünfköpfige Band ist gereift, die Songs klingen erwachsener. Draller Pop und große Gefühle - "Zirkus" wartet mit einigen Überraschungen auf. Nie zuvor haben Mieze, Andi, Bob, Ingo und Gunnar mit so vielen unterschiedlichen Stilen und Elementen experimentiert. Da hört man Vibraphon, Glockenspiel, Horn, Trompete, Becken, Akkordeon, das Quintett hat vor nichts halt gemacht. "Wir haben mit so vielen Instrumenten gearbeitet, wie fühlten uns wie Zigeuner", sagt Mieze. "Es macht Spaß, auf Zirkus in die verschiedenen Rollen zu schlüpfen und mit einem Augenzwinkern dem anderen die schlimmsten Sachen mitten ins Gesicht zu sagen."

(apa/red)