Methoden à la Stasi

Jörg Haider von FPÖ observiert

Methoden à la Stasi

Gegen Honorar sollte ein Privatdetektiv den amtierenden Landeshauptmann „bespitzeln“ und zum Rücktritt zwingen. 20.000 Euro Honorar – als Gegenleistung für Haiders enthülltes Privatleben

Der Schuss ging nach hinten los. Für den (in die Lucona-Affäre als Enthüller involvierten) Kärntner Privatdetektiv Dietmar K. Guggenbichler wurden „alsbald die Grenzen des Zumutbaren bei weitem überschritten“. Nach zweiwöchiger Ermittlungstätigkeit stellte er, nicht ohne zuvor seine Empörung zu artikulieren, die Arbeit ein. Begründung: „Ich bin Sicherheitsspezialist und Wirtschaftsdetektiv. Das Schnüffeln im Privatleben von Personen lehne ich aus prinzipiellen Gründen ab. Hätte ich von allem Anfang an gewusst, in welche Richtung dieser Auftrag ausufert, dann hätte ich ihn niemals angenommen.“
Stasi-Methoden lehne er grundsätzlich ab.

Zielobjekt: Jörg Haider. Karlheinz Klement ist Generalsekretär der Bundes-FPÖ und geschäftsführender Obmann der Kärntner FPÖ. Einst ein begeisterter Anhänger von Jörg Haider, lief er – im Tiefsten seiner Seele rechtsnational ideologisiert – im Vorjahr ins Lager von Heinz-Christian Straches FPÖ über.

Aus dem glühenden Haider-Fan von einst wurde ein erbitterter Haider-Feind.

Weil BZÖ-Gründer und Landeshauptmann Jörg Haider in Kärnten zum Überleben seines Zukunftsbündnisses das parlamentarische Grundmandat braucht, steht er im Schussfeld der FPÖ.

Konkret: Haider wurde ins Visier genommen von deutschnationalen Kameraden, die – mit Rückendeckung von H.-C. Strache – seit einem Jahr das Feindbild BZÖ bis aufs Blut bekämpfen.

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