Kollektivvertrag von

Metallgewerbe: Löhne steigen 2015

Metaller verdienen um 2 Prozent mehr. Zulagen um 1,7 Prozent erhöht.

Stahlarbeiter (Symbolbild) © Bild: Thinkstock

Die Metaller in den heimischen Gewerbebetrieben bekommen mit 1. Jänner 2015 um 2 Prozent mehr Geld. Zum Vergleich: Ihre Kollegen in der Industrie schlossen ihre Kollektivvertragsverhandlungen kürzlich mit einem Lohnplus von 2,1 Prozent ab. Die Zulagen und Aufwandsentschädigungen steigen so wie in der Metallindustrie um 1,7 Prozent, teilte die Gewerkschaft PRO-GE am Mittwoch mit.

Der Abschluss gelang laut Gewerkschaft in der zweiten Verhandlungsrunde nach sieben Stunden. Die 2 Prozent mehr Lohn gelten auch für die Mindestlöhne und die Lehrlingsentschädigungen. Zudem wird mit Jahreswechsel von Stunden- auf Monatslöhne umgestellt.

Chefgewerkschafter Rainer Wimmer verweist auf die erreichte Reallohnerhöhung. Die Inflation liegt laut Statistik Austria derzeit bei 1,6 Prozent. Der Kollektivvertrag für das Metallgewerbe gilt für 40.000 Betriebe mit knapp 200.000 Mitarbeitern, darunter Elektrotechniker, Metalltechniker, Mechatroniker und Kfz-Mechaniker sowie Installateure.

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