Fakten von

Merkel zu Westafrika-
Reise aufgebrochen

Erste Station am Mittwoch Senegal - Ziel ist Stärkung der Wirtschaft zur Bekämpfung der Fluchtursachen

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ist am Mittwoch zu einer dreitägigen Westafrika-Reise aufgebrochen. Im Mittelpunkt ihrer Gespräche im Senegal, in Ghana und Nigeria stehen Bemühungen im Kampf gegen illegale Migration. Merkel hat angekündigt, bei der Reise gehe es auch um die wirtschaftlichen Perspektiven der drei Länder.

So müssten mehr Arbeitsplätze vor allem für die Jugend geschaffen werden, um so die Fluchtursachen zu bekämpfen. Alle drei Länder sind Herkunftsländer von Migranten mit Ziel Europa.

Erste Station ist Senegals Hauptstadt Dakar, wo die Kanzlerin am Nachmittag mit militärischen Ehren von Präsident Macky Sall empfangen wird (16.15 Uhr Ortszeit, 14.15 Uhr MESZ). Nach einem Gespräch mit Sall im Präsidialpalast in Dakar und der Verleihung eines Ordens an die Kanzlerin ist für den Abend eine gemeinsame Pressekonferenz geplant.

Die Kanzlerin wird von einer Wirtschaftsdelegation mit Vertretern unter anderem aus den Bereichen Elektrifizierung, Automatisierung, Digitalisierung, Infrastruktur, Wasserwirtschaft und erneuerbaren Energien begleitet. Merkel will mit ihrem Besuch auch die demokratische Entwicklung und den Einsatz der Gastländer für Frieden und Sicherheit in der Region würdigen.

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