Menschliches Versagen bei Schiffskollision auf Donau: Ein Kapitän war alkoholisiert

Oberösterreich: Ermittlungen laufen auf Hochtouren Ein Schiff drohte zu sinken und wurde abgeschleppt

Menschliches Versagen dürfte auf der Donau im Bereich von Aschach in Oberösterreich zu der Kollision eines deutschen und eines niederländischen Frachtschiffes geführt haben. Einer der beiden Kapitäne sei alkoholisiert gewesen.

Ein technisches Problem kann mittlerweile mit ziemlicher Sicherheit ausgeschlossen werden. Das niederländische Schiff konnte nach dem Unfall noch eigenständig in Aschach anlegen, es ist auf der oberen Seite schwer beschädigt. Es besteht jedoch keine Gefahr, dass das Schiff sinken könnte.

Das deutsche Schiff wurde an der Unterseite schwer beschädigt, es wurde zum Havarieplatz in Goldwörth gebracht. Dort liegt es in leichter Schräglage. Da bereits Wasser in den Rumpf eingedrungen war, versuchte die Feuerwehr das Schiff auszupumpen.

"Man muss froh sein, dass bei einer Havarie in diesem Ausmaß keine Menschen zu Schaden gekommen sind", teilte Vorderwinkler im APA-Gespräch mit. Es sei außerdem ein großes Glück gewesen, dass die Schiffe kein Gefahrgut geladen haben und auch keine nennenswerten Wasserverunreinigungen aufgetreten seien. Ein paar kleinere Ölspuren habe man sofort binden können.

(apa/red)