Meisterparty und hoffen auf ein Wunder: Salzburg feiert und Altach betet und bangt

Vorarlberger mit Minichance im Kampf gegen Abstieg Heute 15.30 Uhr LIVE: Die letzte Runde der Saison

Meisterparty und hoffen auf ein Wunder: Salzburg feiert und Altach betet und bangt © Bild: APA/krugfoto

Die Bundesliga öffnet in dieser Saison nur noch einmal ihre Pforten. Heute (15.30 Uhr LIVE auf NEWS.at) findet die 36. und letzte Runde statt. Der Meister steht mit Red Bull Salzburg bereits fest, der Absteiger mehr oder weniger auch. Altach hat im Auswärtsspiel gegen den Titelträger nur noch eine Minichance auf den Klassenerhalt im Fernduell mit Mattersburg (gegen LASK).

"Der Sonntag wird ein schöner Tag, die absolute Krönung einer erfolgreichen Saison", sagte Salzburgs Sportdirektor Heinz Hochhauser, dessen Team nach dem Spiel der Meisterteller überreicht wird. Marc Janko (39 Tore) kann noch den Bundesliga-Torrekord von Hans Krankl (41 Tore) brechen und in den Kampf um den Goldenen Schuh (derzeit führt Atletico Madrids Diego Forlan mit 3,5 Punkten Vorsprung, Janko muss daher mindestens 3 Tore schießen) eingreifen.

Wunder notwendig
Die Vorarlberger, die erst zwei Auswärtssiege gefeiert haben, stehen im Abstiegskampf zwar vor einer ziemlich aussichtslosen Situation, haben aber noch nicht resigniert. Der Tabellenletzte müsste für den Klassenerhalt nicht nur in Salzburg gewinnen und auf einen gleichzeitigen Sieg vom LASK in Mattersburg hoffen, sondern auch noch in punkto Torverhältnis sechs Treffer aufholen.

Mattersburg braucht im Heimspiel gegen den LASK nur einen Punkt, um endgültig den Klassenerhalt zu fixieren. Mit drei Punkten Vorsprung auf Altach und der um sechs Treffer besseren Tordifferenz können die Schützlinge von Coach Franz Lederer aber durchaus gelassen ins Spiel gehen.

Auch Austria feiert
Eine Woche nach dem 27. Cup-Triumph der Clubgeschichte steht auch das letzte Saisonmatch der Wiener Austria daheim gegen Austria Kärnten im Zeichen der Feierlichkeiten. Die Violetten werden ihren Fans im Rahmen der Partie noch einmal den in Mattersburg gewonnenen "Pott" präsentieren, nach Schlusspfiff gibt es 1.000 Liter Freibier. Sportlich geht es für beide Mannschaften um nichts mehr.

"Goldene Ananas"
Der Kapfenberger SV empfängt zum Abschluss einer für den Aufsteiger zur vollsten Zufriedenheit verlaufenen Saison Vizemeister Rapid. Vor dem Duell des Achten mit dem Zweiten geht es für beide Teams nur noch um die vielzitierte "Goldene Ananas". Zumindest die Wiener könnten im Franz-Fekete-Stadion noch einen Trostpreis für die entgangene Meisterschaft einfahren: Mit einem Remis gehen die Grün-Weißen als bestes Auswärtsteam in die Annalen der Saison 2008/09 ein.

(apa/red)