Meister Salzburg in Ried weiter ohne Sieg:
Trappatonis Elf auswärts klar 0:2 geschlagen

SV Ried konnte somit eigene Negativserie aufhalten Gäste über weite Strecken ohne echte Torchancen

Meister Salzburg in Ried weiter ohne Sieg:
Trappatonis Elf auswärts klar 0:2 geschlagen

Die SV Ried hat mit einem 2:0 ihre Negativserie gegen die Salzburger beendet und gleichzeitig ihren Beitrag zur Prolongierung der Auswärts-Mißerfolge der Red Bulls geleistet. Hamdi Salihi (11.) und Kapitän Herwig Drechsel (44.) schossen mit ihren jeweils siebenten Saisontreffern die Gäste schon in der ersten Hälfte k.o. und die Innviertler zum ersten Sieg gegen die Salzburger, nachdem sie davor in ihren jüngsten sechs Duellen mit den Bullen einen einzigen Punkt erkämpft hatten.

Leidenschaft und Kampfgeist, wie Drechsel zur Pause bemerkte, aber auch eine stabile Abwehr und zwei schnelle, bewegliche Stürmer (Salihi und Akagündüz), meist von ihrem Kapitän in Szene gesetzt, machten vor allem in der ersten Hälfte den Unterschied aus. Nach der Pause kamen die Salzburger zwar besser ins Spiel, die klar besseren Chancen hatten aber weiterhin die Rieder, die erstmals nach der Übersiedlung von Helmut Kraft nach Innsbruck von den bisherigen Assistenten Gerhard Schimpl und Thomas Weissenböck verantwortlich betreut wurden.

"Schmeichelhafte" Niederlage
Während der Meister vor Seitenwechsel über bestenfalls zwei Halbchancen (Lokvenc/3./32.) ) nicht hinauskam, hätten die aggressiven Hausherren noch höher führen können, allerdings bestätigte der manchmal etwas zu eigensinnige Akagündüz bei Chancen in der 17., 19., 39., später in der 55. und vor allem in der 77. (linke Stange) seinen Ruf als "Chancentod".

So blieb es bei den Toren von Salihi und Drechsel. Der allein stehende Albaner war nach einem von Akagündüz mit dem Kopf verlängerten Freistoßball von Drechsel aus kurzer Entfernung erfolgreich (11.). Der Ried-Spielmacher traf nach Zuspiel von Brenner aus rund 28 Metern mit seinem "Linken" flach in die rechte Ecke und ließ dabei den sonst recht starken Ochs nicht gut aussehen. (44.). In der 17. Minute (Akagündüz), 58. (Hackmair) und 61. (Salihi) hatte der Deutsche hingegen glänzend reagiert, bei Möglichkeiten von u.a. Brenner und Dospel auch Glück.

Salzburg erst in Minute 52 gefährlich
Die Salzburger hatten ihre erste echte Chance in der 52. Minute (Zickler verschoss) und eine weitere in der 70., als Berger einen Freistoß von Alex aus dem Kreuzeck hechtete. Das war für den Titelverteidiger viel zu wenig, die vierte Niederlage bei vier Remis im achten Auswärtsspiel perfekt. Der Rückstand auf Spitzenreiter Austria nach Verlustpunkten beträgt schon acht Zähler, während die Rieder nach Punkten zu den Gästen aufschlossen. (apa/red)

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