Meister Petz verputzte 3000 Äpfel: Japaner
leider derzeit unter Kragenbären-Plage!

Vermehrter Nachwuchs führt zu Nahrungsmangel

Eine böse Überraschung hat ein Apfelbauer in Nordjapan erlebt: Rund 3000 seiner Früchte fielen einem Bärenüberfall zum Opfer. Meister Petz verputzte die Äpfel innerhalb von nur sechs Tagen, während ein Teil des Obstes verstreut auf dem Boden lag, wie die Zeitung "Yomiuri Shimbun" berichtete.

Spuren unter den neun fast gänzlich geplünderten Apfelbäumen deuteten darauf hin, dass es sich entweder um mehrere Kragenbären handelte oder um einen, der gleich mehrmals an den Tatort zurückgekehrt sein muss. Auch auf anderen Obst- und Gemüsefeldern kam es im Vergleich zum Vorjahr zu vermehrten Schäden durch hungrige Bären, berichtete das Blatt weiter.

Als Grund für die Zunahme vermuten Experten einen vermehrten Nachwuchs unter den Kragenbären. Dies habe für die in den Bergen lebenden Tiere zu einem Mangel an Nahrung geführt, weshalb sie sich verstärkt über die angrenzenden Felder der Menschen hermachten. Dabei kommt es in der bergreichen Inselnation alljährlich auch immer wieder zu teils blutigen Zusammenstößen zwischen Anwohnern und den Bären. (apa)