Meine Skibilanz: Weiter so, Mädels! Anzahn, Burschen!

Meine Skibilanz: Weiter so, Mädels! Anzahn, Burschen!

Armin Assinger. Warum Hosp, Schild & Co im Weltcupzirkus auch im nächsten Winter wieder fast ohne Konkurrenz sein werden. Und was unsere Ski-Herren besser machen können, damit Benni Raich nicht allein auf weiter Flur steht.

Ja, ja, die Superlative gehen einem aus angesichts des an Spannung kaum mehr zu überbietenden Finales des Weltcups in Lenzerheide. Und fast hätte es dem Benni wieder zum Sieg gereicht, wenn nicht, ja wenn nicht dieser Svindal gewesen wäre. Unterm Strich sehen wir zwei Sportsmänner im Weltcup vorne, die für uns alle spürbar eine derartige Freude am Rennsport ausstrahlen und sich gegenseitig unglaublich viel Respekt entgegenbringen, dass wir gar nicht anders können, als uns vor beiden tief zu verneigen. Das war nicht nur Sport, was wir in den letzten viereinhalb Monaten geboten bekommen haben, das war auch eine perfekte Show.

Benni – der Vorzeigeathlet. Und diesmal war eben nicht Benni Raich vorn, was aber seinen Leistungen in diesem Winter keinen Kratzer zufügen kann. Er hat das am Sonntag gemacht, was wir und auch er selbst nach dem verkorksten Riesentorlauf erwartet haben – einen Sieg im Slalom. Der wiederum war gar kein Sieg, sondern vielmehr ein Triumph, wenn wir den großen Vorsprung bedenken. Nach dem Hammer im Riesentorlauf wieder so motiviert am Start zu stehen, so ehrgeizig, das ist eine Gabe, mit der nur wenige Sportler in diesem Land ausgestattet sind. Da gab es während der ganzen Saison kein Hadern mit dem Schicksal, kein Jammern ob irgendwelcher Startnummern oder sich verändernder Pisten, keinem Ausfall wurde nachgeweint. Das alles macht Benjamin nicht nur zu einem der größten Sportler Österreichs, sondern auch zu einem Vorbild für uns alle.

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