"Mein Vater hat mich missbraucht": Prinzessin Xenia erzählt aus ihrem Leben

Mit 10 Jahren wurde ein Gehirntumor diagnostiziert Blondine: "Ich habe mich lieber selbst therapiert"

"Mein Vater hat mich missbraucht": Prinzessin Xenia erzählt aus ihrem Leben

Xenia Prinzessin von Sachsen hat mit 24 Jahren schon mehr erlebt als so mancher Hochbetagte. Sie reiste um die ganze Welt, lebte drei Jahre auf Mallorca, sang sich durch die Castingshow "Popstars", zog für die Reality-Sendung "Die Burg" in eine Mittelalter-WG und machte sich mit dem britischen TV-Sender BBC 3 als "Undercover Princess" auf die Suche nach ihrem Traumprinzen. Doch auch das Leben einer Prinzessin ist nicht immer rosarot.

So wurde bei Xenia im Alter von zehn Jahren ein Gehirntumor diagnostiziert, der erst Jahre später in einer riskanten OP entfernt werden konnte. In ihrer Biografie spricht Xenia offen und eindringlich über traumatische Kindheitserfahrungen und erzählt von ihrem modernen Prinzessinnendasein zwischen gelebtem Mädchentraum und der Sehnsucht nach Normalität.

"Mein Vater hat mich missbraucht"
"Mein Vater hat mich missbraucht, fotografiert … Ich habe mich bei den Fotos natürlich unwohl gefühlt, weil ich nackt war. Aber ich hab das damals nicht so schlimm gesehen. Der Gedanke, dass es was schlechtes ist, kam erst, als die ganze Geschichte raus kam und ich meine Mutter weinen sah", erzählt die Deutsche außerdem "Bunte". Zu dem Zeitpunkt war Xenia gerade einmal sieben Jahre alt.

"Habe mich selbst therapiert"
"Damals habe ich meine imaginäre Zwillingsschwester Anna erfunden, weil es ihr passiert war, nicht mir. Wenn mich jemand darauf angesprochen hat, bin ich einfach gegangen" berichtet Xenia. Mitleid wollte die Blondine nie. "Eine Therapie wäre sicher nicht schlecht gewesen, aber ich habe mich lieber selbst therapiert." Jetzt ist alles wieder gut: "Heute, in diesem Moment, bin ich zufrieden mit meinem Charakter, meinem Leben, mit dem, wie es ist."

Das Buch "Xenia – Aus dem Leben einer Prinzessin im 21. Jahrhundert" (Schwarzkopf & Schwarzkopf) gibt es ab jetzt im Handel!

(red)