Mehrere Verletzte bei Bränden in Kärnten: Zwei Kinder im Spital, Schafherde verbrannt

Beamter erlitt Rauchgasvergiftung bei Küchenbrand

Bei mehreren Bränden sind in Kärnten drei Menschen verletzt und mehrere Tiere getötet worden. Samstag früh brannte es in einem Wohnhaus in Maria Saal, wenige Stunden zuvor war in Unterkärnten ein Bauernhof abgebrannt. Bereits am Freitagabend wurde ein Holzhaus in Velden ein Raub der Flammen.

Aus unbekannter Ursache brach im Zweifamilienhaus eines 43 Jahre alten Unternehmers in Maria Saal ein Feuer aus, das mehrere Räume im Erdgeschoß zur Gänze zerstörte. Die beiden Kinder der Familie, ein dreieinhalb Jahre alter Bub und ein zweijähriges Mädchen, mussten von der Rettung mit Rauchgasvergiftungen ins Spital gebracht werden. Die Hauskatze der Familie starb an einer Gasvergiftung. Die Höhe des Sachschadens wird von der Polizei mit mehr als 30.000 Euro beziffert.

Schafherde getötet
100 Feuerwehrleute waren in der Nacht im Einsatz, ein bewirtschafteter, aber nicht bewohnter Bergbauernhof in der Nähe von Bleiburg war in Flammen aufgegangen. Das Gebäude wurde schwer beschädigt, die Schafherde im Stall überlebte den Brand nicht. Die Höhe des Schadens war vorerst nicht bekannt.

Heißes Öl war am Freitagabend Ursache eines Küchenbrandes in Velden, der auf das ganze Haus übergriff. Ein 46 Jahre alter Beamter hatte eine Pfanne mit Öl auf den Herd gestellt, um sich ein Schnitzel zu braten. Offenbar vergaß er aber darauf, denn anschließend ging er ins Wohnzimmer und schlief dort ein. Das Öl geriet in Brand, das aus Holz gebaute Haus, das der 84-jährigen Mutter des Beamten gehört, brannte aus. Der Mann konnte sich mit einer leichten Gasvergiftung ins Freie retten. (apa)