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"Mehr Geld" fürs Bundesheer ab 2016

Verteidigungsminister Gerald Klug reagiert auf anhaltende Kritik am Sparkurs

Verteidigungsminister Gerald Klug © Bild: APA/BUNDESHEER/ GUNTER PUSCH

Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ) reagiert auf anhaltende Kritik am Sparkurs im Bundesheer nun mit einem dezidierten Ruf nach "mehr Geld" ab dem Jahr 2016. Für heuer und 2015 fahre man einen "strengen Sparkurs", danach aber brauche es mehr Mittel, sagte am Sonntag. Details zu den Sparmaßnahmen gibt es weiterhin keine.

"Ab 2016 braucht das Heer mehr Geld", hielt Klug fest und vermeint, mit diesem Wunsch bei Finanzminister Michael Spindelegger (ÖVP) auf "Verständnis" gestoßen zu sein. Der Verteidigungsminister verweist zum wiederholten Mal auf nötige Investitionen, die zumindest zum Teil schon im kommenden Jahr zumindest vorentschieden werden müssten, etwa der Nachfolger für die Saab-Jets oder ein Update der Black-Hawk-Hubschrauber.

"Strenger Sparkurs"

Wie genau der "strenge Sparkurs" aussehen wird, den man heuer und nächstes Jahr einschlägt, wird weiterhin nicht dargelegt. Immer wieder dringen Einzelmaßnahmen an die Öffentlichkeit. So berichtete das "profil" am Wochenende unter Berufung auf ein ministeriumsinternes Schreiben, dass Schießübungen für Berufssoldaten gestrichen worden seien. Laut dem Ministeriumssprecher betrifft dies Mitarbeiter in Ministerium und Heeresverwaltung, in der Truppe dagegen bleibe die Verpflichtung zur regelmäßigen Auffrischung der Schießkenntnisse.

Klug bewarb indes am Wochenende die Investitionen, die das Heer trotz Spardrucks 2014 und 2015 in den Katastrophenschutz tätige. Er zählte diverse Anschaffungen auf, wie etwa Zeltsysteme im Wert von 25 Millionen Euro, insgesamt 38 Pionierboote (zehn Millionen Euro), das Update der Hubschrauber vom Typ Agusta Bell (81,6 Mio. Euro), ABC-Dingos (10,5 Mio.) sowie Drohnen (15 Millionen).

Kommentare

SPÖ+ÖVP fahren auf allen Ebenen den gesamten "Wohlfahrts-) Staat an die Wand.
Rekordarbeitslosigkeit, sinkende Wirtschaftsleistung, Rekordstaatsschulden und Rekordsteuerbelastung. Die sogenannten Arbeitnehmervertreter im ÖGB + AK stimmen sogar im Parlament gegen eine Steuersenkung!
Und wir? WIR wählen sie zum Dank dafür immer wieder.

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Wenn die Regierung so weitermacht, bin ich sowieso für den Bürgeraufstand.

christian95 melden

Nicht mehr wählen hilf auch.

Wer im Anblick der Ukrainekrise noch immer der Meinung ist. kein gut ausgerüstetes Heer zu brauchen. ist mehr als naiv. In der Ukraine sind die "Rebellen" offenbar besser bewaffnet als unser Heer Waffen zur Verfügung hat. Solche Söldnertruppen könnten auch bei uns bald den Bürgerkrieg eröffnen. Wehret den Anfängen

simm1111
simm1111 melden

Für was brauchen die mehr Geld, einfach abschaffen und einen Katastrophendienst einführen!

strizzi49 melden

Man sollte vorher denken und dann erst schreiben!

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