Mehr als 100 Taliban in Afghanistan getötet: Über 30 bei Gefechten in Farah

Versuch der Rebellen, Armee in Hinterhalt zu locken

Mehr als 100 radikal-islamische Taliban sind in Afghanistan bei Kämpfen mit dem Militär und ausländischen Truppen seit Freitag ums Leben gekommen. Das berichteten die afghanische Armee und die US-geführte Koalition.

Über 30 Taliban seien bei Gefechten nahe des Dorfes Dajabad in der westlichen Provinz Farah ums Leben gekommen. Dort hätten die Rebellen versucht, Armee und Koalitionseinheiten in einen Hinterhalt zu locken. Bei der Operation habe es keine zivilen Opfer gegeben. Bei zwei weiteren Einsätzen im Osten in der Provinz Kunar und in der südlichen Provinz Urusgan seien 37 beziehungsweise 33 Taliban getötet worden.

Das Innenministerium in Kabul leitete unterdessen eine Untersuchung nach Vorwürfen eines Stammesältesten aus Kunar ein, bei Luftangriffen auf sein Dorf seien 108 Zivilisten ums Leben gekommen, darunter 14 örtliche Polizeibeamte sowie zahlreiche Frauen und Kinder.

(apa/red)