Mehr als 100 Banken gingen heuer in den USA pleite: Vor allem kleine und mittelgroße

Sie sind die großen Verlierer der Finanzkrise Mancherorts stehen ganze Geschäftskomplexe leer

Die Zahl der Bankpleiten in den USA hat in diesem Jahr die 100 übersprungen. Am Freitagabend schloss die Einlagensicherung FDIC sechs weitere Regionalinstitute. Als bisher letztes musste die SouthwestUSA Bank aus Las Vegas die Segel streichen. Sie ist seit Jahresbeginn das 102. Opfer der immer noch schwelenden Finanzkrise. Die Spareinlagen übernimmt wie üblich eine andere Bank, so dass die Kunden weiter an ihr Geld kommen.

Die kleinen und mittelgroßen Banken in den USA sind die Verlierer der Krise. Viele ihrer Schuldner sind arbeitslos geworden und können ihre Kreditraten nicht mehr zahlen. Die großen Institute - mit Ausnahme der Investmentbank Lehman Brothers und der Sparkasse Washington Mutual - hatte die US-Regierung mit Steuergeldern gestützt. Die neuerlichen Bankpleiten belasten die Einlagensicherung mit knapp 400 Millionen Dollar.

140 Institute untergegangen
Im gesamten vergangenen Jahr waren 140 US-Institute in den Wirren der Finanzkrise untergegangen. Hält der Trend an, dürfte der Rekord in diesem Jahr gebrochen werden. Dem zuständigen Kontrollausschuss des US-Kongresse machen vor allem die vielen Kredite für Gewerbeimmobilien Sorgen, die die Banken gewährt haben. Mancherorts stehen ganze Büro- und Geschäftskomplexe leer. (apa/red)

Kommentare

Man beachte meine Prognosen Am 20 Juni schrieb ich auf
http://politik.pege.org/2010/eur-spekulation.htm

Zitat: Wenn es nicht genug Profit bringt den EUR weiter nach unten zu drücken, dann muß das Speulantengesindel die Seiten wechseln. US Schuldenkrise, dann kommt man auf einmal drauf wieviel mehr Banken pro Monat in den USA zusammen brechen im Vergleich zu Spanien. Dann dramatisiert man so richtig schön das US-Budgetdeffizit in grichischen Dimensionen.

Warum lasen wir vor 5 Wochen die Probleme einer spanischen Bank und nicht wieviel US Banken bis dahin 2010 zusammen brachen? Es ist nur das Timinig der Währungsspekulanten wann welche Meldung kommt.

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