Strenge Regeln von

Meghan leidet unter dem
Credo von Queen Mum

Strenge Regeln - Meghan leidet unter dem
Credo von Queen Mum © Bild: APA/AFP/FADEL SENNA

Queen Mum verstarb am 30. März 2002 im gesegneten Alter von 101 Jahren. Sie war zeitlebens eines der beliebtesten Mitglieder der britischen Königsfamilie. Manche ihrer Regeln gelten auch heute noch sehr zum Leidwesen von Herzogin Meghan.

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Die beiden haben sich nie kennengelernt, trotzdem hat die Herzogin wegen der Mutter der Queen ein Problem. Was verwirrend klingen mag, hat einen seriösen Hintergund. Denn: die Queen Mum ist verantwortlich für die Pfeiler der Kommunikationspolitik der Royals, die auch heute noch gültig sind.

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Unangenehme Realität

Und genau hier beginnt die unangenehme Realität für die Herzogin von Sussex. Die 37-Jährige musstein den vergangenen Monaten viel Kritik einstecken. Sie verhalte sich gegenüber des Personals wie eine Diva, wirbele den Palast mit ihren unkonventionellen Ansichten durcheinander (vegane Ernährung von Baby Archie), gehe verschwenderisch mit Steuergeldern um und sei keine gute Mutter, weil sie ihr Baby nicht ordentlich im Arm halten könne.

Geäußert hat sich Meghan zu den Vorwürfen nicht - denn sie darf es nicht. Royal-Expertin Victoria Arbiter erklärt gegenüber "Nine News Australia" den Grund für ihre mediale Zurückhaltung.

»Never complain, never explain«

"Never complain, never explain" habe Queen Mum zu sagen gepflegt. Auf Deutsch also: "Beschwere dich nie, erkläre dich nie." Bis heute ist dieses "Mantra" im britischen Königshaus gültig. Royals dürfen sich nur in Ausnahmefällen zu Gerüchten äußern. Für Meghan ist das umso schwieriger, da sie anders sozialisiert worden ist. "Es ist sehr schwierig, wenn man einen Celebrity-Hintergrund hat", weiß Arbiter. Meghan sei es gewohnt sich zu Medien-Berichten zu äußern und sich verteidigen zu können. Nun sei alles anders.

Im Video: Royals, die ihr Geld selbst verdien(t)en

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Meghan hat Nerven aus Stahl

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Dafür, dass Meghan gezwungen sei, die harten Schlagzeilen schweigend über sich ergehen lassen zu müssen, zollt die Royal-Expertin ihr Respekt. "Die Tatsache, dass sie immer noch auftritt, immer noch lächelt und immer noch mit Mitgliedern der Öffentlichkeit interagiert, zeigt, dass sie wirklich Nerven aus Stahl hat. Ich denke, dass es hinter den Kulissen sehr schwierig sein muss."

Das hatte Herzogin Meghan kürzlich erstmals sogar zugegeben. Bei der Europa-Premiere von "Der König der Löwen" sagte sie zu Sänger Pharell Williams, 46, über das Verhalten der Öffentlichkeit gegenüber ihr und Prinz Harry: "Man macht es uns nicht leicht."