Mediziner schlagen Alarm: Schmuggel- Zigaretten sind günstige Giftschleudern!

Ein 60 Prozent höheres Risiko an Krebs zu erkranken NEWS: Alarmierende Werte bei den Untersuchungen

Mediziner schlagen Alarm: Schmuggel- Zigaretten sind günstige Giftschleudern!

Es ist unglaublich", echauffiert sich Michael Kunze, Sozialmediziner und an vorderster Front des Raucher-Entwöhnungs-Bataillons, "jetzt bauen sie ihre Zigarettenfabriken schon in Österreich!" Sie: Das sind die Mitglieder der organisierten Kriminalität, der "Zigaretten-Mafia". Was den Blutdruck des besonnenen Arztes steigen lässt, ist eine Meldung über die Aushebung einer illegalen Zigarettenproduktionsstätte nahe Schwechat in Niederösterreich. In der Nacht vom 30. auf den 31. Juli schlugen die Zollfahnder zu: 18 Tonnen Tabak wurden sichergestellt, acht Verdächtige in Haft genommen. Die Maschinen liefen erst im Probebetrieb, daher fanden die Beamten "nur" 100 Stangen Zigaretten vor.

Michael Kunze: "Jede Zigarette ist gesundheitsschädlich. Aber die gefälschten sind es noch um ein Vielfaches mehr." Vor wenigen Wochen übergab er einem zur Austria Tabak gehörenden Speziallabor Zigaretten, die im März dieses Jahres beschlagnahmt worden waren. Die Analyse der Chemiker ist erschreckend (siehe Kasten links): Bei gefälschten "Memphis Lights" wurden um 657 Prozent mehr Formaldehyd als bei den von der Austria Tabak produzierten festgestellt. Der Kohlenmonoxidwert war um 84 Prozent höher als auf der Packung angegeben, detto das Teerkondensat - nämlich um das Eineinhalbfache.

Fatal ist, dass die Fälschungen nicht vom Original zu unterscheiden sind. Die Packungen gleichen einander bis ins Detail. Produziert werden die Giftzigaretten in abgewrackten Hallen im ehemaligen Osten oder in Asien. "Außen hui, innen pfui", bringt es Stefan Fitz, Generaldirektor der Austria Tabak, auf den Punkt.

Die ganze Story lesen Sie im aktuellen NEWS Nr.32/07!