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Gewinneinbruch bei Mayr-Melnhof

Ziel für gesamtes Geschäftsjahr 2017: An das Ergebnis von 2016 anschließen

Der Kartonhersteller Mayr-Melnhof hat im ersten Halbjahr 2017 einen Gewinneinbruch hinnehmen müssen.

Das Periodenergebnis (Nettogewinn) ist um 10,6 Prozent auf 71,9 Mio. Euro eingebrochen. Das operative Ergebnis (EBIT) war mit 7,9 Prozent rückläufig und betrug 102,1 Mio. Euro. Die Umsatzerlöse stagnierten bei 1,15 Mrd. Euro (+0,7 Prozent), teilte der börsennotierte Konzern am Mittwoch mit.

Für das Gesamtjahr ist das Unternehmen positiv gestimmt. Das Bestellverhalten verfestige sich. "Ziel für 2017 bleibt es, bestmöglich an das Ergebnis von 2016 anzuschließen", schreibt die Firma im Ausblick.

Im ersten Halbjahr verzeichnete Mayr-Melnhof nach heutigen Angaben eine "hohe Kapazitätsauslastung", wodurch Umsatz und Menge an das Vorjahr anknüpfen konnten. Das Ergebnis sei aber "erwartungsgemäß" unter dem Vorjahr gelegen. In der Kartondivision werde der starke Preisanstieg bei Altpapier erst sukzessive durch höhere Kartonpreise kompensiert. In der Packagingdivision sei das Ergebnis im zweiten Quartal des Vorjahres durch einen vorteilhaften Produktmix erhöht gewesen.

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