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May sieht gute Fortschritte in Brexit-Verhandlungen

Britische Premierministerin weiter gegen Grenzkontrollen zwischen Irland und Nordirland

Entgegen anderslautenden Medienberichten und Zweifel der EU sieht die britische Premierministerin Theresa May die Brexit-Verhandlungen weiter auf einem guten Weg. Es habe sehr gute Fortschritte in den Gesprächen gegeben, sagte May am Mittwoch im britischen Parlament.

Sie rechne mit einer Einigung, die gut für das gesamte Vereinigte Königreich sei. Nichts sei jedoch vereinbart, bevor nicht alles vereinbart sei. Großbritannien werde den EU-Binnenmarkt und die Zollunion im Jahr des Brexit 2019 verlassen. Die finanziellen Verpflichtungen ihres Landes gegenüber der EU würden erst feststehen, wenn das gesamte Austrittsabkommen vereinbart sei. Ihre Regierung werde dafür sorgen, dass es keine festen Grenzkontrollen zwischen dem EU-Mitglied Irland und der britischen Provinz Nordirland gebe.

Unmittelbar zuvor hatten britische Medien berichtet, dass eine Einigung mit der EU über die Bedingungen des Brexit diese Woche nicht zu erwarten seien. Am Dienstag hatte ein EU-Diplomat gesagt, eine Vereinbarung müsse in den kommenden Tagen getroffen werden, um den EU-Gipfel am 14. Dezember vorzubereiten. Am Montag war May ohne greifbares Ergebnis aus Brüssel abgereist.

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