Traumdestination von

Vergessenes Mauritius

Das Urlaubsparadies hat immer weniger Besucher, dabei ist es traumhaft schön. BILDER

Mauritius © Bild: Thinkstock

Eine wunderschöne Landschaft mit Bergen und Stränden, freundliche und liebenswerte Menschen und keinerlei gefährliche Krankheiten oder Tiere: Das klingt wie eine Traumdestination und das ist es auch. Dennoch: Mauritius zieht nicht mehr so viele Urlauber an wie früher.

Das Urlaubsparadies Mauritius muss derzeit sinkende Einnahmen im Tourismusgeschäft verkraften. Der Branchenumsatz fiel im ersten Quartal um 4,5 Prozent zum Vorjahreszeitraum auf rund 382 Mio. Dollar (278,5 Mio. Euro). Dabei ist der Tourismus die wichtigste Einnahmequelle der zehn Milliarden Dollar großen Volkswirtschaft. Die Zahl der Besucher fiel um ein Prozent auf 263.000. Für das Frühjahr zeichnet sich aber zum Glück Besserung ab: Im Ostermonat April stieg die Zahl der ausländischen Gäste um 16 Prozent auf gut 76.000.

So schön ist Mauritius

Mauritius ist in vielerlei Hinsicht ein Unikat: Von den Portugiesen entdeckt und eingenommen, dann 1598 an die Niederländer abgetreten, 1647 von den Franzosen unter dem Namen Ile de Bourbon in Besitz genommen, wurde Mauritius schließlich im Zuge der napoleonischen Kriege 1810 zur britischen Kolonie. Doch die Mauritianer weigerten sich hartnäckig, Englisch zu sprechen und behielten ihre französische Sprache bei. 1968 wurde die Insel schließlich unabhängig und 1992 zu einer Republik.