Massive Überschwemmungen in Vietnam: Tausende Menschen in die Flucht getrieben

Im Norden standen fast 10.000 Häuser unter Wasser Wassermassen kosteten drei Menschen das Leben

Massive Überschwemmungen in Vietnam: Tausende Menschen in die Flucht getrieben

Bei Überschwemmungen nach neuerlichen heftigen Regenfällen sind in Vietnam mindestens fünf Menschen ertrunken. Der Dauerregen hat seit Dienstag viele Flüsse anschwellen lassen, hieß es seitens der Regierung in Hanoi. Besonders betroffen seien Provinzen in der Landesmitte. Es ist bereits dass dritte Mal binnen eines Monats, dass Vietnam von einer Naturkatastrophe heimgesucht wird.

Durch einen Taifun Anfang Oktober und Überschwemmungen vergangene Woche kamen insgesamt 114 Menschen ums Leben. Im Norden des Landes standen 10.000 Häuser unter Wasser. Staatspräsident Nguyen Minh Triet hatte wegen der Katastrophe seinen Staatsbesuch in Österreich verschieben müssen.

Taifun steuert auf Tokio zu
Vor der Küste Japans hat sich unterdessen ein Taifun in Richtung Tokio bewegt. Wie das staatliche Wetteramt mitteilte, bewegte sich der Taifun "Faxai" mit 50 Kilometern pro Stunde vorwärts und verzeichnete Windgeschwindigkeiten von bis zu 126 Stundenkilometern. Das Amt warnte vor heftigen Winden und Regenfällen im Südwesten Tokios. (APA/red)