Massenkarambolage im Ofenauertunnel: 3 schwer & 14 leicht Verletzte im Krankenhaus

Rotes Kreuz: 40 Einsatzkräfte & 12 Einsatzwägen Großraumbus "Jumbo" fungierte als Sanitätszelt

Massenkarambolage im Ofenauertunnel: 3 schwer & 14 leicht Verletzte im Krankenhaus © Bild: APA/www.feuerwehr-golling.at

Relativ glimpflich ist eine Massenkarambolage im Ofenauertunnel auf der Tauernautobahn (A10) ausgegangen. 17 Personen wurden bei dem Unfall verletzt - drei schwer und 14 mittel bzw. leicht, wie der Salzburger Landesrettungskommandant Gerhard Huber mitteilte. Vier Menschen mussten mit der Bergeschere aus ihren Fahrzeugen geborgen werden, so Feuerwehr-Einsatzleiter Erich Hettegger. Die Gründe für den schweren Unfall waren vorerst nicht bekannt.

Insgesamt sollen drei Lkw und 15 Pkw beteiligt gewesen sein. Sämtliche Verletzte wurden vom Roten Kreuz geborgen und in die Spitäler gebracht. Die drei Schwerverletzten wurden in das Unfallkrankenhaus bzw. Landeskrankenhaus Salzburg eingeliefert. Unter den Verletzten befanden sich elf Österreicher, zwei Deutsche, zwei Italiener, ein Ungar und ein Tschetschene.

Die 14 Verletzten wurden aufgeteilt in das Krankenhaus Hallein, Schwarzach und das Unfall- und Landeskrankenhaus Salzburg eingeliefert. Das Rote Kreuz sei zwölf Minuten nach der Alarmierung an Ort und Stelle gewesen, so der Landesrettungskommandant. Die Leute im Tunnel seien sehr gefasst gewesen und hätten sich teilweise selbst aus ihren Fahrzeugen befreit, sagte Hettegger.

"Jumbo" als Sanitätszelt
Ein Sanitätszelt wäre nicht notwendig gewesen, da sich zufällig im Gebiet von Werfen der Großraumbus "Jumbo" befand, in dem sechs Verletzte versorgt werden können. Das Rote Kreuz war mit 40 Mann und zwölf Einsatzwägen sowie zwei Hubschraubern am Unfallort.

Der rund einstündige Einsatz "ist bilderbuchmäßig abgelaufen", sagte Huber. Der Einsatz wurde vom Nord- und vom Südportal durchgeführt. (APA/red)