Massas Ferrari fing bei Testfahrt Feuer:
"Rote Göttin" brannte in Valencia lichterloh

Heck entzündete sich wegen eines Öllecks Fahrt des Brasilianers nach zwölf Runden zu Ende

Massas Ferrari fing bei Testfahrt Feuer:
"Rote Göttin" brannte in Valencia lichterloh © Bild: APA/EFE

Der Pole Robert Kubica hat im Lotus-Renault zum Abschluss der dreitägigen Formel-1-Testfahrten in Valencia Tagesbestzeit fixiert. Der Lotus-Renault-Pilot verwies den deutschen Force-India-Fahrer Adrian Sutil um 0,057 Sekunden auf Platz zwei. Dritter wurde der Brite Jenson Button im McLaren-Mercedes. Für Aufregung sorgte Felipe Massa, der Ferrari F150 des Brasilianers hatte bereits in der ersten Teststunde Feuer gefangen. Ursache war ein Ölleck.

Der Gesamteindruck der drei Tage auf dem Circuit Ricardo Tormo verlief bei Weltmeister Sebastian Vettel im Red Bull positiv, lässt aber noch kaum Rückschlüsse zu. "Der erste Test ist dafür da, um zu sehen, dass das Auto fährt", betonte der Deutsche, dessen Auto im Gegensatz zum neuen Mercedes seiner Landsleute Michael Schumacher und Nico Rosberg auf Anhieb vorne und zuverlässig war.

Rekordweltmeister Schumacher schaffte zum Abschluss zwar 110 Runden im neuen Silberpfeil. Am Ende schlug aber lediglich Platz neun von zwölf Fahrern zu Buche. "Die Zeiten sind im Moment nicht wichtig", befand der 42-Jährige: "Ich mache mir im Moment noch keine Sorgen." Vettel war nach Platz eins und zwei am Donnerstag nicht mehr im Einsatz. Sein australischer Teamkollege Mark Webber tat sich schwerer mit dem RB7 - nur Rang vier auf dem 4,005 Kilometer langen Kurs.

Mercedes weit zurück
Im Vergleich unter den Top-Teams wiesen die Mercedes-"Silberpfeile" auf Ferrari und Red Bull bis über zwei Sekunden Rückstand auf. "Es wäre fehl am Platz, jetzt irgendwie beunruhigt zu sein", betonte Rosberg, dessen Jungfernfahrt mit dem neuen MGP W02 von einem Hydraulikschaden gestoppt worden war.

Inwiefern die Reifen den Teams noch Kopfschmerzen bereiten, bleibt indes abzuwarten. Der Tenor unter den Piloten war recht eindeutig: Die Pirelli-Walzen bauen rasch ab, ein Boxenstopp zum Reifenwechsel wie in der vergangenen Saison scheint Geschichte zu sein. "Es wird die Rennen aufregender machen", prophezeite Rosberg, dem ebenso wie seinen Kollegen noch drei weitere Testphasen in Jerez, Barcelona und Bahrain bis zum Saisonstart am 13. März zur Verfügung stehen.

(apa/red)