Mary J. Blige 'Growing Pains': Zu Wachstum gehören auch schmerzliche Erfahrungen

Achtes Album der grammygeehrten R&B-Queen Diva lud illustre Gäste zum Mitproduzieren ein

Mary J. Blige 'Growing Pains': Zu Wachstum gehören auch schmerzliche Erfahrungen © Bild: Universal Music

Wer "erwachsenen" R&B mag, wird um das neue Album von Mary J. Blige kaum herumkommen. "Growing Pains", das achte Album der Diva, bietet sauber produzierte Ohrwürmer mit viel Soul und Gästen wie Ludacris und Usher. In Amerika stieg die CD direkt auf Platz zwei der Charts ein und verkaufte sich bis dato rund 630.000 Mal.

Nach dem mit drei Grammys ausgezeichneten Vorgänger "The Breakthrough" erfüllen sich auch diesmal die Erwartungen der Fans. Es darf getanzt und gelitten werden, letzteres mit Balladen wie "Hurt Again". Blige ist nach so vielen Jahren im Geschäft ziemlich berechenbar, allerdings "emotionsechter" als so manche Kollegin.

Seit dem Erscheinen ihres Debütalbums im Jahr 1992, als nämlich mit „What’s the 411“ ganz beiläufig ein moderner Klassiker in die Läden kam, bis hin zum atemberaubenden „The Breakthrough“ aus dem Jahr 2005, hat Mary J. Blige kontinuierlich jenen Sound geprägt, der sich hinter dem Begriff R&B versteckt.

Die Künsterlin über ihr neues Album: „Ich versuche nach wie vor, mich selbst zu heilen und besser zu werden, und dafür steht der Titel Growing Pains´ letztlich auch. Es geht darum zu akzeptieren, dass zu jeder Veränderung und zu jeglichem Wachstum auch schmerzliche Erfahrungen gehören. No pain, no gain – Ohne Fleiß kein Preis.“

Info:
Mary J. Blige
"Growing Pains"
Universal