Wirtschaft

Was eint Branson, Ederer und Maier?

Markus R. Leeb über die Notwendigkeit, neue Wege zu gehen

Markus R. Leeb © Bild: NEWS/Katharina Stögmüller

Meine Frage der Woche: Was haben Managerin Brigitte Ederer, Raiffeisen-Generalsekretär Ferry Maier und Unternehmer Sir Richard Branson gemeinsam? Nun, ich habe alle drei am Dienstag in Wien getroffen. Es hat mich nachdenklich gestimmt.

Sir Richard, auf Einladung der Telekom Austria Group in Wien, erklärte im NEWS-Exklusivinterview, wie sich die Wirtschaftswelt zum Guten verändert. Auf meine skeptischen Fragen argumentierte er mit der neuen Informationsgesellschaft, die unsere Welt transparent und Konsumenten anspruchsvoller macht.

Alte, ausgetretene Wege führen uns nicht in die Zukunft. Wir brauchen neue Ideen, die Antworten auf aktuelle Herausforderungen geben. Und da komme ich zur Regierungsbildung. Niemand will, dass es so weiter geht wie bisher. Die Protagonisten sprechen von einer Regierung neuen Stils - mit altbekannten Köpfen.

Die Herausforderungen von Bildung bis Pensionen braucht neue Antworten und frische Ideen. Denn es geht um unsere Zukunft. Intelligenten Persönlichkeiten wie einer Brigitte Ederer und einem Ferdinand Maier, die zu ihren politischen Zeiten einen kultivierten Umgang pflegten, hätte ich solche neuen Lösungen zugetraut. Oder anders ausgedrückt: Der Status Quo bereitet mir Sorge.

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