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Mariahilfer Straße: Vassilakou
lädt zu Rundem Tisch

Kommenden Mittwoch sollen alle Parteichefs das Ergebnis der Befragung diskutieren

Die Umgestaltung der Mariahilfer Straße ist weiter in der Schwebe. © Bild: APA/Roland Schlager

Die Wiener Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (Grüne) lädt nach der Befragung die Parteien zu einem Runden Tisch in Sachen Mariahilfer Straße. Am kommenden Mittwoch wird sie mit den Partei- bzw. Klubobleuten zusammentreffen, wie sie am Donnerstag im Gespräch mit der APA berichtete: "Es ist mir wichtig, dass die Diskussionen der vergangenen Wochen und Monate keine tiefen Gräben hinterlassen."

Das Gespräch soll laut Vassilakou unabhängig vom Ausgang der Umfrage stattfinden. Die Befragung zur Zukunft der derzeit verkehrsberuhigten "Mahü" endet am morgigen Freitag. In der gemeinsamen Runde am Mittwoch möchte die Verkehrsstadträtin erörtern, wie mit den Auswirkungen umgegangen werden soll.

Auch "Verlierer" miteinbeziehen

"Wir alle gehen von einem knappen Ergebnis aus, was wir aber nicht möchten, ist, dass eine große Gruppe im Regen stehen gelassen wird", erklärte Vassilakou. Beide Seiten, also sowohl Gegner als auch Befürworter des Projektes, hätten berechtigte Anliegen. Auch die Interessen der "Verlierer" sollten einbezogen werden.

Wobei sie bekräftigte, dass sich an ihrer prinzipiellen Zusage über das weitere Vorgehen nichts ändern werde. Bei einer Zustimmung für die Pläne werde die Straße umgebaut, falls das Konzept abgelehnt wird, werde die Straße wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt.

Kommentare

Ignaz-Kutschnberger

Was die zeitliche Anordnung des "runden Tisches" anlangt, so muss ich wohl oder übel Herrn Heinz zustimmen... Zuerst schmeißt man Unsummen raus, dann erst nachträglich diskutiert man ...sehr intelligent, wirklich!! Sehr durchdacht, muss man schon sagen! Wenn Blödheit in diesem Land Schmerzen verursachen würde, hätte einige den halben Tag Schädlweh!!

christian95 melden

Man muss nicht alles verstehen.
Dieser "runde Tisch" würde zu beginn einer Planung und nicht am Ende einer Entscheidung sinnvoller sein.
Offensichtlich sind wiederum Mio Steuergeld sinnlos ausgegeben worden.

christian95 melden

Das Bild zeigt das Chaos vor Ort. Obwohl zu beiden Seiten "Stoptafeln" stehen akzeptieren das Radfahrer nicht und fahren immer wieder ohne anzuhalten in die Kreuzung. Auch ohne den gesetzlich vorgeschriebenen Rückstrahler an der Speiche usw.... Aber wehe ein Autofahrer bleibt nicht wie vorgeschrieben stehen, dann trifft ihn die volle Härte des Gesetzes.

simm1111
simm1111 melden

Ich bin sicher kein Freund von Radfahrer, aber wo auf dem Bild hat der Radfahrer eine Stopptafel? Wenn ich es richtig gesehen habe dann hat der Bus eine!!!

Gelberdrache
Gelberdrache melden

Ich weiß nicht,kann die Grichin keine Ruhe geben?Okay wenn die Leute dafür sind wird umgebaut,wenn sie dagegen sind wird zurückgebaut,und da braucht man einen Runden Tisch?Verstehe ich nicht.

franzl11 melden

1.Seit wann können Griechen mit Geld umgehen?
2. Erst Geld verpulvern und sich dann das Ganze sanktionieren lassen, das kennen wir doch schon

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