Wiener Verkehr von

MaHü: Rot-Grüne Gespräche

Bürgermeister Häupl beschwichtigt: Rot-Grüne Auseinandersetzung bald "erledigt"

Die neue Mariahilfer Straße © Bild: APA/GEORG HOCHMUTH

Nein, zur jüngsten rot-grünen Auseinandersetzung um die Mariahilfer Straße wolle er nichts sagen - das hat der Wiener Bürgermeister Michael Häupl am Donnerstag am Rande der Weinlese am Schwarzenbergplatz im Gespräch mit Journalisten betont. Allerdings verriet er dann doch: "Es wird Gespräche geben." Die Sache sei bald wieder "erledigt". Dem Vernehmen nach wird er nicht nur mit den Grünen, sondern auch mit seinen SPÖ-Parteifreunden reden.

Und er ließ anklingen, dass die Unterredungen eher "einseitig" ausfallen könnten. Das wiederum deutet darauf hin, dass der Bürgermeister über die jüngste rot-grüne Auseinandersetzung wenig erfreut ist.

Am gestrigen Mittwoch hatten SPÖ-Mandatare bzw. -Bezirksvertreter mit Forderungen zur künftigen Gestaltung der verkehrsberuhigte Mariahilfer Straße für Aufsehen gesorgt. Sie verlangten unter anderem eine Verlängerung der Fußgängerzone, eine Verbannung der Radler aus derselben sowie ein Aus für die stadteinwärts gelegene Begegnungszone.

Vassilakou verärgert

Dies sorgte bei den Grünen - allen voran Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou - insofern für Ärger, da erst kürzlich ein gemeinsamer rot-grüner Beschluss im Gemeinderat gefasst worden war, wonach die laufende Verkehrszählung bzw. Evaluierung abgewartet und anschließend mögliche Änderungen am "Mahü"-Projekt durchgeführt werden sollten.

Im SP-Klub übte man wiederum Kritik an den Grünen. Diese hätten Renderings (Projektfotos, Anm.) veröffentlicht und bereits einen Termin für die Präsentation für die Nachbesserungen genannt. Ein Gespräch mit der Stadträtin darüber sei nicht möglich gewesen, wurde im roten Klub beklagt.

Kommentare

Bei der weinlese? na ja was will man von nem alkoholiker anderes erwarten.unglaublich sowas. in der privatwirtschaft wäre er schon lange arbeitslos -so ne frechheit bitte.

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