Mariahilfer Straße von

Keine Fußgängerzone

Verkehrstadträtin Vassilakou stellt vage Pläne vor. Verkehrsberuhigung gewünscht.

Mariahilfer Straße - Keine Fußgängerzone © Bild: APA/Neubauer

Die Mariahilfer Straße wird keine Fußgängerzone - so weit legte sich Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou bei einer Pressekonferenz fest. "Ausgeschlossen ist auf alle Fälle eine Fußgängerzone nach klassischem Muster", erklärte sie. Sicher sei aber, dass ein Teilstück primär für Fußgänger da sein werde. Außerdem wurden noch eher vage Pläne für die weitere Gestaltung präsentiert.

Bei der Gestaltung der beiden Endabschnitte - also beim Gürtel und bei der Zweierlinie - werde man sich an Shared-Space-Modellen orientieren. Die Umgestaltung soll zu einer Verkehrsberuhigung der Einkaufsstraße führen. Es gehe darum, die Durchfahrt in der Mariahilfer Straße nicht mehr zuzulassen, unterstrich Vassilakou. Querverkehr, Öffis und Radler könnten jedoch weiterhin erlaubt bleiben.

Derzeit erarbeitet eine Arbeitsgruppe eine geeignete Lösung, das Ergebnis könnte es schon bald geben: "Bis zur warmen Jahreszeit bin ich guter Dinge, dass wir eine Einigung haben", stellte Vassilakou in Aussicht. Wann genau das sein wird, konnte sie heute aber nicht sagen.

Die Überlegungen
Überdies soll demnächst ein erstes Projekt starten, damit soll ein erster Vorgeschmack gegeben werden, wie die Mariahilfer Straße in Zukunft aussehen könnte: "Ich fände es schön, wenn man im Sommer schon erste Akzente setzen kann, um zu sehen, wohin die Reise geht." Denkbar wäre, dass ein Abschnitt der Mariahilfer Straße hauptsächlich den Fußgängern zur Verfügung stehe - wie dies beispielsweise an den Adventsamstagen der Fall sei, veranschaulichte die Ressortchefin. Ob es sich dabei um eine vorübergehende Maßnahme oder schon um die Umgestaltung handelt, wurde offen gelassen.

Kommentare

Das scheint in Ostasien üblich zu sein!
Genau so, wie hunderte Leute zusahen, wie ein Kind von einem Auto überfahren wurde und keiner zu Hilfe kam, oder wenigstens Hilfe rief - ich glaube das war in China.

Dort stellt vermutlich ein Sack Reis einen höheren Wert dar, als ein Kind?!?!?!?!

Ich habe ähnliches im Kurdengebiet erlebt, da zählen Schafe auch mehr als Kinder! Beispiele genug!

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