Fußgängerzone von

Mahü: Details "noch zu klären"

Vor Gipfel aller Parteien: Bürgermeister Häupl sieht Klärungsbedarf bei Radfahrern.

Mariahilfer Straße: Streit um Ausweichroute der Busse. © Bild: APA/GEORG HOCHMUTH

Die Mahü bleibt Stadtgespräch: Wiens Bürgermeister Michael Häupl hat am Dienstag in Sachen Umgestaltung der Mariahilfer Straße gemeint, "dass hier noch eine Reihe von Details zu klären sind". Auch Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) sieht in Sachen Mariahilfer Straße noch Gestaltungsspielraum. Fix ist jedenfalls, dass die Shoppingmeile nach dem "Ja" der Anrainer zu einer Fußgänger- und Begegnungszone umgebaut wird.

Neben seiner erneuten Forderung nach Sicherheitsmaßnahmen hinsichtlich der Radfahrerlaubnis sagte Häupl im Zuge einer Pressekonferenz, dass infolge zusätzlicher Querungen auch über Auswirkungen auf die derzeitigen Einbahnregelungen zu reden sei.

"Natürlich wird man über verschiedene Verkehrsregelungen reden, denn durch die Öffnung von Querungen ergeben sich vermutlich Folgen auf die Einbahnen", hielt Häupl in einer Pressekonferenz fest. Außerdem gelte es - insbesondere was die genaue Ausgestaltung der künftigen verkehrsberuhigten Zone angeht -, in Kontakt mit der Wirtschaftskammer zu treten.

Mahü-Gipfel aller Parteien

Hinsichtlich des morgigen Mahü-Gipfels, zu dem Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) alle Rathausparteien bzw. deren Klubobleute geladen hatte, unterstrich Häupl erneut seinen Wunsch nach Sicherheitsmaßnahmen bezüglich Radfahren in der Fuzo: "Ich habe meinen Klubobmann (Rudolf Schicker, Anm.) gebeten, insbesondere darauf zu achten, dass durch Geschwindigkeitsbeschränkung und entsprechende Überwachung Leuten, die sich vor sehr schnell fahrenden Radfahrern fürchten, diese Angst und Sorge genommen wird."

Vassilakou selbst forderte die Wiener Oppositionsparteien FPÖ und ÖVP auf, das angesetzte All-Parteien-Treffen für einen "konstruktiven Dialog" zu nutzen: "Unser Ziel für morgen ist auszuloten, ob es einen politischen Konsens für die kommenden Monate gibt. Mir ist es wichtig, das Projekt Mariahilfer Straße auf eine möglichst breite Basis zu stellen."

Im Zuge des Meetings wird Vassilakou laut eigenen Angaben einige zentrale Anliegen der Anrainer einbringen, die in den vergangenen Monaten an sie gerichtet wurden. Diese sollen jetzt geprüft werden, betonte sie. Dabei gehe es unter anderem um Haltemöglichkeiten in der Begegnungszone, um kurze Ladetätigkeiten durchführen zu können. Zusätzlich hätten manche Bürger den Wunsch deponiert, nachts in der Mariahilfer Straße parken zu können.

Kommentare

Neulich hat jemand gestoppt: in 15 Minuten fuhren 54 Radfahrer über die Soptafel auf der MAHÜ. Das sagt schon alles.
So etwas sollen sich einmal Autofahrer erlauben. Sofort stehen 15 oder mehr Polizisten dort und kassieren.

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