Maria Fekter von

Rauswurf-Plan gefordert

Finanzministerin will Mechanismus für Ausschluss von Ländern aus Eurozone einführen

Maria Fekter - Rauswurf-Plan gefordert © Bild: APA/Neumayr

Finanzministerin Maria Fekter will einen eigenen Rauswurf-Plan entwickeln: Länder, die nicht mehr tragbar sind, sollen nach einem bestimmten Mechanismus aus der Eurozone rausgeschmissen werden.

"Wir brauchen ein Vehikel, um Länder aus der Eurozone auszuschließen, wenn sie den anderen auf Dauer zur Last fallen. Aber die Umsetzung sehe ich nicht in den nächsten fünf Jahren" sagte die Ministerin im Gespräch mit der "Presse".

Denn davor sei ein Konvent im EU-Parlament (Arbeitsgruppe für eine EU-Vertragsveränderung, Anm.) nötig, "dann wird verhandelt, ratifiziert, und am Ende wird es in manchen Staaten auch Volksabstimmungen brauchen. Das dauert", gibt sich die Ministerin realistisch.

Doch Aufschub für Griechenland
Ein "Rausschmiss" Griechenlands lasse sich "am Biertisch" leicht fordern, würde aber "vor allem an den Steuerzahlern hängenbleiben. Daher gibt es doch den Willen, die Eurozone zusammenzuhalten und die maroden Länder zu zwingen, ihre Reformen umzusetzen", meint Fekter. Sollte Griechenland nur mehr Zeit, nicht aber mehr Geld für die Umsetzung von Reformen brauchen, dann wäre Fekter bereit, über einen Aufschub zu reden.

Auf die Frage, ob ein drittes Hilfspaket für Griechenland nötig ist, meinte die Finanzministerin in der "Presse" lediglich: "Es kann doch nicht sein, dass wir unsere Pläne alle drei Monate über den Haufen werfen. Deshalb werden wir massivst darauf pochen, dass die Reformen aus dem zweiten Paket umgesetzt werden."

Kommentare

Was ESM wirklich heißt: Davon sollen die Bürger nichts erfahren!!!!

http://www.youtube.com/watch?v=C0wFb2aL7U8&feature=endscreen&NR=1

Balamber melden

Mädel machst gut Sie redet endlich vernünftig und gut, das “Mist muss weg”

christian95 melden

In den Medien groß zu reden ist zu wenig!!! In Brüssel muss sie ihre Vorstellungen vortagen und durchsetzen. Davon ist der Öffentlichkeit bisher nichts bekannt!

christian95 melden

So ist die Praxis: 17.8.2012: Der Euro ist wie eine Zwangsjacke. Er brachte für Mio Menschen Not, Armut und Arbeitslosigkeit . Entweder der Norden oder der Süden wird weg brechen (Finnische Außenminister Tnomioja)

17.8.2012: Spindelegger will Euroländer die sich nicht an die Vereinbarungen halten “rauschmießen”.

18.8.2012: Junker kritisiert Spindelegger und droht: “Ich würde mich als österreichischer Politiker sehr zurückhaltend äußern.

19.8.2012: Die Wirtschaftskammer kritisiert Spindelegger. Seine Euroideen sind gefährlich.

\"Wollen\" tut sie schon, leider fehlt ihr das "Können".

Wir dürfen gespannt sein wie energisch diese Dame ihren Vorschlag in Brüssel vortargen wird.

Bisher stimmten SPÖ+ÖVP in Brüssel zu allem zu um später über Brüssel und die EU zu schimpfen.

Ignaz-Kutschnberger
Ignaz-Kutschnberger melden

DIE Frau hat Minister-QUALITÄTEN !!! Von welcher Partei ist die ?? ;-) ...gibts von der noch mehr Exemplare...glaub die könnte sogar dem STRONACH Konkurrenz machen...

Ignaz-Kutschnberger
Ignaz-Kutschnberger melden

... scheinbar gibts ja doch bei der ÖVP noch einige LEUT mit HIRN !!!

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