ORF-Show von

Marco Angelini im Interview

Was an Dancing Stars besonders ist, über Larissa und negative Seiten von Shows

Marco Angelini, Maria Santner © Bild: ORF/Hans Leitner

"Neue Show, neues Glück", so Marco Angelini. Im Interview mit NEWS.AT nach dem Chat, bei dem auch Tanzparterin Maria Santer dabei war, spricht der Sänger über die negativen Seiten von Castingshows, was an "Dancing Stars" so besonders und anders ist, über seine "Konkurrentin" Larissa Marolt, die bei der deutschen Version "Let's Dance" mittanzt, und vieles mehr.

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NEWS.AT: Du machst bei "Dancing Stars" mit, Larissa bei "Let’s Dance". Siehst du das als Konkurrenz? Hättest du lieber in Deutschland mitgemacht?
Marco Angelini: Nein, absolut nicht. Ich war auch bei "Let’s Dance" im Gespräch, hatte aber beim ORF bereits zugesagt. Wir sind auch keine Konkurrenten. Larissa ist ein eigenständiger Mensch und ich auch. Ich drücke ihr alle Daumen, sie ist ja nicht die einzige Österreicherin sondern hat den Willi Gabalier an der Seite. Und unser kleines Kriegsbeil, das wir hatten, haben wir schon im Dschungelcamp begraben. Wir verstehen uns ganz normal, sind nicht eifersüchtig und vielleicht schau‘ ich ja beim Finale in Deutschland vorbei, wenn ich Zeit habe.

NEWS.AT: Hoffst du trotzdem, dass du weiter kommst als sie?
Marco Angelini: Ich will das gar nicht vergleichen, ich stehe ja auch nicht im direkten Konkurrenzkampf mit ihr. Ich kann mich nur auf mich selber konzentrieren und es bringt nichts, wenn ich mich auf andere konzentriere. Wir wollen mit fairen Mittel weit kommen. Und wenn ich mich auf andere konzertiere, dann wird das nichts.

NEWS.AT: Als Musiker hat man je prinzipiell ein gutes Rhythmusgefühl, also müsstest du dir ja mit dem Tanzen leicht tun, oder?
Marco Angelini: Ich habe vor Kurzem einen Tanzkurs gemacht und da hat man mir gesagt, dass Musiker sich oft sogar schwerer tun. Aber ich muss sagen, ich sehe das nicht so. Maria (seine Tanzpartnerin, Anm. d.Red. ) sagt immer, dass ich sehr gut mitzählen kann und den Rhythmus halte.

Marco Angelini & Maria Santner
© NEWS.AT/Eschberger Marco Angelini mit Tanzpartnrin Maria Santner

NEWS.AT: Es ist also etwas anderes, als auf der Bühne beim Singen mitzutanzen?
Marco Angelini: Auf der Bühne bin ich eher der Freestyler, ich habe da nicht wirklich einen Plan was ich mache. Ich springe einfach herum. Aber bei "Dancing Stars" habe ich die Maria, die mir das wirklich zeigt und mich einführt. Ich bin froh, dass ich jetzt ein paar Tanzschritte richtig mache.

NEWS.AT: Hast du schon einen Lieblingstanz?
Marco Angelini: Ich nehme jede Herausforderung an (lacht). Der Langsame Walzer gefällt mir sehr gut und wir proben gerade eisern den Jive, das ist einer der schnellsten Tänze und der gefällt mir richtig gut. Maria sagt immer, dass ich eine Mischung bin aus Standart- und Lateintänzer. Ich finde beide Richtungen lustig, aber eher noch ein bissl der Lateiner. (Maria lacht im Hintergrund). In der Beschreibung heißt es, dass der Jive robuste Lebensfreude ausdrücken soll. Und so wie ich tanze, das ist wirklich robuste Lebensfreude.

NEWS.AT: Welchen Tanz magst du am wenigsten?
Marco Angelini: Das kann ich nicht sagen, ich freue mich auf jeden. Ich war ein richtiger Tanzmuffel und mittlerweile hab ich mich damit angefreundet und nehme die Herausforderung an. Aber es wird sicher noch etwas kommen, das mir nicht so gut gefällt.

Marco Angelini & Maria Santner
© ORF/MILENKO BADZIC

NEWS.AT: Du hast ja schon bei vielen TV-Shows mitgemacht (DSDS, Dschungelcamp, Herz von Österreich,…). Welche Sendung hat dir am meisten Spaß gemacht, welche war am authentischsten, wo wurdest du am wenigsten verändert?
Marco Angelini: Es werden zwar alle sagen, dass ich das jetzt nur sage, weil ich da gerade dabei bin, aber es ist für mich wirklich "Dancing Stars". Das haben auch schon viele andere gesagt. Der Zuschauer weiß ja nicht, wie es dahinter oft zugeht. Fernsehen hat eine gewisse Macht. Es ist ein Medium, das man nicht unterschätzen darf, und es ist nicht immer so, wie es dann gezeigt wird. Das ist für den einen von Vorteil, für den anderen von Nachteil. Ich habe in letzter Zeit Kritik einstecken müssen, damit muss man leben. Ich fühle mich bei "Dancing Stars" zu 100 Prozent angekommen, da muss ich nicht überlegen wie diese oder jene Trainingseinheit geschnitten wird. Sie machen das professionell und ich merke es an meiner Stimmung, es ist etwas anderes. Ich möchte den Leuten da draußen einmal zeigen, wer ich wirklich bin und für was ich einstehe. In letzter Zeit ist immer nur geschrieben worden über Castingshows, beim Dschungelcamp bin ich meiner Meinung nach nicht toll weggekommen in der öffentlichen Meinung und jetzt habe ich die Chance, es den Leuten wirklich zu zeigen.

NEWS.AT: Gibt es da einen großen Unterschied zwischen Deutschland und Österreich bei den TV-Produktionen? Wird dort mehr getrickst und gedreht?
Marco Angelini: Man muss verstehen, wenn es um eine Castingshow geht, dann liegt der zentrale Punkt auf dem Wort „Show“. Das ist für die Quote gut, das ist für das Kapitel der Sender gut, aber man darf nie vergessen, dass das Menschen sind, so wie jeder andere auch, und dass da Gefühle dahinter stehen. Und viele Dinge, die an die Öffentlichkeit gelangen, werden oft verzerrt, sodass es den Menschen weh tut und nicht immer lustig ist für diejenigen. Ich verstehen zwar die Öffentlichkeit, die dann sagt „das weiß man doch“, aber ganz weiß man das eben nicht immer vorher. Ich habe daraus gelernt und versuche dieses Wissen für mich zu nutzen. Die Karten werden neu gemischt. Neue Show, neues Glück. Und ich habe noch nie wo gewonnen, deshalb will ich mit der Maria umso mehr kämpfen, damit es endlich klappt.

NEWS.AT: Bei "Dancing Stars" sind schon oft Freundschaften entstanden. Gibt es schon jemanden, mit dem du dich besonders gut verstehst, oder ist das noch zu früh?
Marco Angelini: Ich habe mir erst gedacht es ist eine ältere Generation an Kandidatinnen und Kandidaten, aber wir verstehen uns mit allen gut, es ist ein freundschaftliches Verhältni, wir sind auch schon gemeinsam Pizza essen gegangen. Ich glaube die Profitänzerinnen und -tänzer sehen sich eher als größere Konkurrenz, die matchen sich vielleicht wer die bessere Choreografie macht.

NEWS.AT: Du hast auch einen „normalen“ Beruf erlernt, hast Medizin studiert. Willst du den Beruf irgendwann auch ausüben?
Marco Angelini: Momentan bin ich auf einem sehr guten musikalischen Weg, möchte auf den Bühnen bleiben. Es läuft besser denn je, ich habe ein tolles Team hinter mir. Medizin ist mir zu seriös, zu wichtig, da kann man nicht nur ein bissl was am Wochenende machen. Die Zeit wird kommen. Mit dem Studium bin ich fertig, aber momentan ist die Musik meine Nummer eins. Wenn die Zeit reif ist, werde ich auch als Mediziner tätig sein, auf diese Aufgabe freue ich mich auch schon sehr. Aber momentan ist es einfach cooler bei den Shows dabei zu sein, Musik zu machen und alles andere kommt später.

Nachlesen: Marco Angelini und Maria Santner im NEWS.AT-Chat

Kommentare

Schönes Interview von euch beiden. Toll macht weiter so ihr tanzt himmlich :)

Was noch fehlt in seiner Sammlung: das perfekte Dinner und Shopping Queen ( hi, hi)

Willstduheute Mitmirschlafen

er drängt sich in den vordergrund ......... wieso er ist doch eh star !!!!

Willstduheute Mitmirschlafen

einfach nur unsympathisch der typ....kein arzt, kein sänger, ständig taucht er irgenwo in castingshow auf.... doch niemand will ihn wirklich, bei dsds nicht weit gekommen, die groß chance mit ihm nur flopp...der typ nervt und kann nix.....er kommt sich gut vor, ich hoffe er fliegt bald raus.....

RobOtter

Ich hörte in China soll ein Sack Reis umgefallen sein...

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