Mannschaftsdienlicher Goalgetter: Neuer
Marc Janko will nicht "nur torgeil" sein

Torflaute nach anfänglichen Schwierigkeiten beendet Dürfte mit Wallner gegen Litauen Sturmduo bilden

Mannschaftsdienlicher Goalgetter: Neuer
Marc Janko will nicht "nur torgeil" sein © Bild: APA/Jäger

Marc Janko hat die Startschwierigkeiten in die neue Saison überwunden. Nach anfänglicher Torflaute und zeitweiser Degradierung auf die Ersatzbank steht der Teamstürmer bei Salzburg-Trainer Huub Stevens wieder hoch im Kurs und dankte es zuletzt unter anderem mit Treffern gegen Lazio Rom und Villarreal sowie einem Viererpack gegen Austria Kärnten.

Die Rückkehr zu alter Treffsicherheit war laut Janko die Folge eines Lernprozesses. "Ich habe gelesen, ich bin wieder der Alte. Aber das stimmt nicht, denn das würde bedeuten, dass ich mich nicht weiterentwickelt hätte. Ich bin der neue Marc Janko und fühle mich in dieser Rolle wohl", erklärt der Niederösterreicher.

"Habe Zeit gebraucht, mich umzustellen"
"Die Mannschaft hat eine gewisse Zeit gebraucht, um das neue System umzusetzen, und auch ich habe Zeit gebraucht, um mich umzustellen. Ich habe es angenommen, mental und körperlich mehr für die Mannschaft zu arbeiten, auch den einen oder anderen Assist zu geben und nicht nur torgeil zu sein", behauptete der 26-Jährige.

Vor allem mit seinen Treffern in den Europa-League-Partien gegen Lazio und Villarreal hat Janko wieder Werbung in eigener Sache betrieben, was einen möglichen Auslandstransfer betrifft. Er habe Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz im Sommer sein Wort gegeben, die Europacup-Qualifikation mit Salzburg zu absolvieren. "Aber ich will früher oder später den Sprung ins Ausland wagen. Wann das sein wird, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen."

Gegen Litauen könnte Janko gemeinsam mit dem zuletzt ebenfalls treffsicheren Roman Wallner das Sturmduo bilden. Der Salzburg-Goalgetter hofft, mit einem Sieg Platz drei vorzeitig abzusichern. "Das wäre ein Riesenerfolg, und dort gehören wir im Moment auch hin. Wir sind noch nicht Europameister."

(apa/red)