Mann in Singapur zwangstätowierte seine Frau: Soll ihn angeblich betrogen haben

Ans Bett gefesselt und Motive in Körper geritzt Strafe: 3 Jahre Gefängnis und 6 Rohrstockschläge

Ein Mann aus Singapur hat seine getrennt lebende Ehefrau zwangstätowiert, weil sie ihn angeblich betrogen haben soll. Der 45-Jährige habe sie ans Bett gefesselt, geknebelt und ihr Motive in Arme, Brust und Unterleib geritzt, sagte ein Gerichtsmitarbeiter.

Neben Sternen und Sonnen tätowierte er ihr auch einen Pfeil mit den Worten "one way" (Einbahnstraße) auf den Körper. Er habe seiner 33 Jahre alten Frau eine Lektion erteilen wollen. Die Richter verurteilten den Mann zu drei Jahren Gefängnis und sechs Schlägen mit einem Rohrstock.

Das Ehepaar habe bereits getrennt gelebt, als sich der Zwischenfall im vergangenen August ereignete. Ein Arzt sagte vor Gericht aus, es dauere bis zu fünf Monate, um die Tätowierungen mittels Laser zu entfernen. Die Kosten dafür lägen bei etwa 3.700 Euro. Ein Freund, der dem Mann bei seiner Tat geholfen haben soll, sei noch auf freiem Fuß.

(apa/red)