Mann drohte seiner Freundin mit dem Tod: Cobra-Beamte nahmen Oberösterreicher fest

Frau konnte über Bekannten die Polizei alarmieren Täter würgte Freundin, wollte mit Hammer zuschlagen

Das Auftauchen von Beamten des Einsatzkommando Cobra Süd (EKO) genügte, um in Graz einen Gewalttäter zum Aufgeben zu bewegen. Der 23-jährige gebürtige Kirchdorfer (OÖ) hatte davor im Zuge eines Streits seine Freundin (18) gewürgt und mit dem Umbringen bedroht. Ein Bekannter der Frau, der von ihr telefonisch verständigt wurde, alarmierte die Polizei. Der amtsbekannte Gewalttäter wurde festgenommen.

Zu der Auseinandersetzung kam es in der Grazer Florianibergstaße. In der gemeinsamen Wohnung des Wahl-Grazers und der aus Salzburg stammenden 18-jährigen Frau kam es zu Gewalttätigkeiten, in dessen Folge der Mann sie über eine Stiege hinunterstieß. Dabei wurde die Frau leicht verletzt. Danach wollte er ihr mit einem Hammer auf den Kopf schlagen und bedrohte sie mit dem Tod.

Über einen Bekannten konnte die Frau die Polizei alarmieren. Nach Eintreffen der Exekutive verbarrikadierte sich der Gewalttätige in der Wohnung. Da der polizeibekannte und aggressive Mann nicht herauskommen wollte - "Es müssen erst zehn Leute kommen, um mich aus der Wohnung zu holen" - wurde das EKO Cobra Süd angefordert.

Als die vermummten Beamten erschienen, genügte das, um den Mann aufgeben zu lassen: Er kam nach wenigen Minuten heraus und ließ sich von den Cobra-Beamten widerstandslos festnehmen. Er wurde in die Justizanstalt Graz-Jakomini eingeliefert, wie die Sicherheitsdirektion Steiermark mitteilte. (apa/red)