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Mandzukic im DFB-Pokal-Finale
nicht im Kader des FC Bayern

Stürmer bleibt gegen Dortmund nur Platz auf der Tribüne - Folgt Wechsel im Sommer?

Mario Mandzukic wird zurückgehalten © Bild: GEPA pictures/ Thomas Bachun

Mit dem Verzicht auf Mario Mandzukic hat Bayern-Trainer Pep Guardiola vor dem DFB-Pokal-Finale gegen Borussia Dortmund Spekulationen angeheizt, wonach die Tage des Stürmers beim deutschen Fußball-Rekordmeister bald gezählt sein könnten. Guardiola sortierte den aktuell erfolgreichsten Angreifer der Bayern nicht aus Verletzungsgründen aus. "Ich habe mit anderen geplant, das ist alles", sagte der Katalane.

"Er konnte am Montag und Dienstag nicht trainieren", erinnerte Guardiola, machte aber auch deutlich, dass die jüngsten gesundheitlichen Probleme kein Grund für den überraschenden Totalverzicht waren. "Er ist sehr stark, er könnte spielen", betonte der 43-Jährige. Im Cup traf heuer nur Thomas Müller mit sieben Toren häufiger als der Kroate, dem vier Treffer gelangen. In der Bundesliga erzielte Mandzukic 18 Tore.

Tauschgeschäft mit Chelsea?

Die "Bild"-Zeitung berichtete am Freitag über ein mögliches Tauschgeschäft des FC Bayern mit Chelsea FC. Demnach soll der deutsche Rekordmeister ein "konkretes Angebot" von rund 30 Millionen Euro für den brasilianischen Innenverteidiger David Luiz abgegeben haben. Der Premier-League-Club aus London soll gesprächsbereit sein und im Gegenzug großes Interesse an Mandzukic bekundet haben. Zugleich schrieb das Blatt, dass die Münchner den auslaufenden Vertrag mit Sturm-Routinier Claudio Pizarro noch einmal um ein Jahr verlängern werden.

Mandzukic und Guardiola lachend
© GEPA pictures/ Witters/ Tim Groothuis Mandzukic und Guardiola - irgendwo hapert es

Es sei nicht der richtige Moment und der richtige Platz, um darüber zu sprechen, erklärte Guardiola. "Es ist mein erstes Pokalfinale in Berlin, darauf muss ich mich konzentrieren. Danach können wir über andere Themen sprechen." Mandzukic steht bei den Bayern noch bis zum 30. Juni 2016 unter Vertrag. Im Sommer erhält er mit dem Dortmunder Torschützenkönig Robert Lewandowski jedoch einen hochkarätigen Konkurrenten auf der zentralen Position im Angriff.

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