Manchester United legt gegen Chelsea vor:
3:1-Heimerfolg über Tottenham Hotspur

Titelverteidiger zumindest 24 Stunden Tabellenführer Arsenal London nach 0:0 endgültig aus Titelrennen

Manchester United legt gegen Chelsea vor:
3:1-Heimerfolg über Tottenham Hotspur © Bild: GEPA/Bachun

Auch ohne Torjäger Wayne Rooney hat Englands Fußballmeister Manchester United seine Titelambitionen nachdrücklich unterstrichen. Die "Red Devils" schlugen Tottenham Hotspur mit 3:1. Manchester setzte damit am drittletzten Spieltag Chelsea unter Druck, das erst heute gegen Stoke City antritt. Mit dem Sieg übernahm Manchester zumindest für 24 Stunden die Tabellenführung von Chelsea.

Arsenal ist hingegen endgültig aus dem Titelrennen. Die "Gunners" (72 Punkte) mussten sich vor eigenem Publikum gegen Manchester City mit einem torlosen Remis zufriedengeben, haben damit sieben Punkte Rückstand auf Tabellenführer Manchester United (79) und nur noch die rechnerische Chance auf Rang zwei, auf dem derzeit Chelsea (77) liegt. Die Londonder empfangen noch Stoke City und können mit einem Sieg wieder die Spitze übernehmen.

Am hinteren Ende der Tabelle steht der zweite Absteiger neben Portsmouth quasi fest. Hull City liegt nach einer 0:1-Heimniederlage gegen Sunderland zwei Runden vor Schluss sechs Punkte hinter West Ham United zurück und hat zudem das um 23 Treffer schlechtere Torverhältnis. "Am Ende muss man einfach sagen, dass wir nicht gut genug waren", sagte Hulls Vorsitzender Adam Pearson.

West Ham besiegte Wigan Athletic (Paul Scharner wurde in der 90. Minute eingewechselt) 3:2, die Wolverhampton Wanderers trennten sich ohne Stefan Maierhofer von den Blackburn Rovers mit 1:1.

Wayne Rooney, der an einer Leistenverletzung laboriert, läuft indes Gefahr, die restlichen Saisonspiele seines Teams zu verpassen. Laut Trainer Alex Ferguson zog sich der bullige Stürmer die Blessur im Training am Donnerstag zu. Ferguson konnte den Zeitpunkt der Rückkehr nicht prognostizieren. "Es ist schwer zu sagen. Vielleicht dauert es zwei bis drei Wochen", sagte Ferguson.

(apa/red)