Managergagen von 700.000 Euro pro Jahr:
Gehälter bei Erste Group empören Anleger

Anleger: " Die Krise war gestern, die Gier ist heute." Erste-Chef Treichl hält Entlohnung für angemessen

Die Erste Group hat die Gagen der Aufsichtsräte auf 700.000 Euro verdoppelt. Diese Verlautbarung hat der Bankspitze heftige Kritik von Seiten der Anleger eingebracht. Sie sprachen von einem unverschämten Antrag an die Aktionärsversammlung.

Managergagen von 700.000 Euro pro Jahr:
Gehälter bei Erste Group empören Anleger

Den Aufsichtsratsmitgliedern zahlt die Bank für das Geschäftsjahr 2010 eine Vergütung von 700.000 Euro, im Jahr davor waren es 350.000 Euro gewesen. Die Verdopplung wurde am Donnerstag beschlossen worden.

Der kritische Investor Rupert-Heinrich Staller empörte sich, dass nicht die Dividende um 100 Prozent gestiegen sei, sondern die Aufsichtsratsgage. "Der Aufsichtsrat schlägt heute dem Fass den Boden aus." Staller sprach von einem "dreisten" Schritt und einem "falschen und fatalen Signal". "Die Krise war gestern, die Gier ist heute", so Staller. "Und wir sind die ersten, wenn es um Gier geht, Herr Kessler, Frau Gürtler und Freunde", beklagte er in Richtung der Aufsichtsräte im Wiener Austria Center.

Die Bankergagen schnellen laut Staller wieder nach oben, "als ob es kein morgen gäbe und kein gestern gegeben hätte." Auch Treichls Vorstandsgage sprach er an. "Ich gönne Ihnen persönlich jeden Cent, aber ich will nicht, dass die Gier wieder fröhliche Urständ feiert." Staller erinnerte Treichl an dessen eigene kritische Aussagen über überzogene Banker-Boni.

Reichl verteidigt Gehälter
Treichl konterte, die Erste Group müsse international kompetitiv und attraktiv sein. "Ich weiß, eine Verdopplung der Aufsichtsratsbezüge von einem Tag auf den anderen ist hoch. Ich wusste, dass das auf massive Kritik stoßen wird." Im Vorfeld habe man das selber lang diskutiert. "Ich als Vorstand unterstütze das. Ich will, dass uns Leute über die Schulter schauen, die wissen, worüber wir reden und hart arbeiten". Aufsichtsratsfunktionen seien heute wesentlich verantwortungsvollere Positionen als früher.

Dank eines wieder höheren Bonus kassierte Erste-Chef Treichl für 2010 eine Gage von 2,79 Mio. Euro und damit fast doppelt so viel wie im Krisenjahr davor. Er wisse, dass es angesichts leider hunderttausender Menschen, die an der Armutsgrenze lebten, viele als schrecklich und total ungerecht empfänden, wie viel Banker verdienten. Gerecht sei es auch nicht, dass der Rektor der Universität oder der Präsident des Verfassungsgerichtshof im Jahr verdienten, was er, Treichl, im Monat habe. Oder dass der beste Marathonläufer ein Hundertstel von dem erhalte, was der beste Golfspieler bekomme, oder dass Volksmusikstars ein Mehrfaches der besten Opernsängerinnen kassierten. Gerechtigkeit habe da keinen Stellenwert.

"Faktum ist, dass wir im Bankgeschäft sehr viel verdienen, und dass Banken in den letzten Jahren ihre Reputation ordentlich versaut haben", so Treichl. Er selber zeigte sich stolz, Vorstandsvorsitzender der wertvollsten Firma im Land zu sein. Insgesamt gab die Erste 2010 für Vorstandsgagen 8,8 Millionen Euro aus.

(apa/red)

Kommentare

Schämen solle er sich.... ...."er selber zeigte sich stolz, Vorstandsvorsitzender der wertvollsten Firma im Land zu sein".....*WIE AUCH ALS "MIETERFEINDLICHSTE WOHNHAUSEIGENTÜMER-GESELLSCHAFT" ......*!!!!! Wie sehr entfert er sich von den ideologischen Wertvorstellungen seines Vaters !

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Nicht verwunderlich....3. Teil Von allen nur von der ÖVP nicht. Ah geh, wieso denn auch, die ÖVP unser aller Volkspartei die für jeden was übrig hat, wenn er Geld und Macht hat.

OK, das wars. Im Endeffekt haben wir es in der Hand wem wir das Geld geben. Normalerweise müßte jeder Kunde von der ErsteGroup sein Konto auflösen und auf eine andere Bank gehen. am Besten auf kleine Banken, da wird man noch als Mensch behandelt.

Herr Treichl, Hochmut kommt vor den Fall, und sterben müssen wir alle einmal und kein Geld der Welt kann das verhindern. Die einzige Gerechtigkeit die es heute noch gibt.

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Re: Nicht verwunderlich....3. Teil wünsch niemandem was schlechtes, aber diese ganze mischpache, die sollte doch wirklich einmal eine ordentliche krise erwischen, eine, so wie WIR ALLE sie tragenmüssen,mit tagtäglichen sorgen ums überleben, um rechnungen zahlen zu können..... das alles ist für diese menschen kein thema, die haben GAAANZZ andere sorgen.die werden sich am abend unterhalten, zu welcher soiree sie denn gehen und wie das nächste ballkleid der gattein aussehen wird...ja das sind eben auch grosse sorgen, die wir alle nicht verstehen....wenn ich sie nur sehe, die prölls, die banker, die "wichtigen"...ich hab schon SOOO genug von diesen lügnern, betrügern, unehrenhaften blendern...... was soll man tun? mir fallt einfach nix gscheites ein??

Nicht verwunderlich....2. Teil Die im Artikel angeführten Vergleiche, wo er grossspurig sagt das eigentlich eh niemand das verdient was ihm zusteht, ist ein Hohn für jeden Arbeiter und Angestellten in Österreich. Da geht es ihm nur um Golfspieler, Rektoren und die sonstige Highsociety. Kein Wort über Arbeiter oder Angestellte die für 800 € im Monat (nicht die Stunde. Herr Halbgott Treichl) arbeiten müssen, Vollzeit versteht sich.
Aber ein Herr Treichl, erblödet sich nicht sein Gehalt auf 2,7 Mio. € zu verdoppeln. Ob er das auch seinen Mitarbeitern in den Filialen zukommen lässt ( Doppeltes Gehalt). Sicher nicht, denn die Bank muss sparen, und am besten bei den Mitarbeitern.

So es ist es nicht verwunderlich das Herr Treichl von allen politischen Parteien kritisert wurde.

Nicht verwunderlich.... 1. Teil Paasend zum obigen Artikel braucht man sich ja nur unter dem Bild des ach so geschätzten, präpotenten, arroganten und überheblichen Herrn Treichl die Werbeschaltung ansehen (Schwarzgeld legalisieren). Herrlich, besser gehts nicht und News spielt mit.

Nun zum Herrn Treichl, heute schimpft er über die Politik. Recht so, in manchen Dingen hat er nicht mal so unrecht. Aber (Artikel von News vom 27.02.2009) erfährt man das genau dieser Herr Treichl und seine Erste Group 1,89 Milliarden € vom Staat benötigt um zu überleben.
Danke Herr Treichl, es zeigt mit der Aktion von gestern welch Geistes Kind sie sind. Da hat er die Politik nicht als blöd, feig und ahnungslos hingestellt. Da hätte er seinen Mund aufmachen sollen, da war er froh das die dummen Österreicher den Kopf hinhalten,

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es bleibt einem die spucke weg.... .. und eigentlich ist KEINE beschimpfung zu viel und zu heftig, für so viel unverfrorenheit,frechheit,hochmut,impertinenz,überheblichkeit.... meine güte ... da gäbs noch 1000 worte! ja ist denn das zu fassen? diese gangster "belohnen" sich mit unserem geld??? und wo ist HR FAYMANN???? und warum haben wir das nicht im orf gehört?und warum gibts da keine meldungen von irgendwelchen politikern? und warum lassen wir uns das alles IMMER NOCH!!!! gefallen????? WARUM NUR?? liebe poster, sollte irgendjemand von euch eine idee haben, wie man diese habgierigen,blutsaugenden "insekten" namens banker (die uns alle alle kaputt machen ... alle !!!)herb treffenkann ->info bitte an mich! ich mach bei allem mit. es kann doch so bitte NICHT weitergehen! alle schweigen, alle sind einverstanden?SCHANDE SHAME

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Re: es bleibt einem die spucke weg.... da kann man erst erahnen, warum der PEPPI als Finanzminister u. Vizekanzler die Bankensanierung als oberstes Gebot gestellt hat. Die Bankmanager zhocken ab und wir Deppen blechen ! So einfach ist es bei diesen Polit Wahnsinnigen ! Wie lange können sichdas die Österreicher noch gefallen lassen ?

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Protestmail sofort!! Jeder sollte diesem Treichl sofort eine Protestmail schreiben!! https://www.sparkasse.at/sPortal/sportal.portal;jsessionid=j1W3NTjG2Gkm3K2K2xzngNLlTTqwjvzpwp1qv44wpnh2cmnqvHD7!1131430540?_windowLabel=LABEL_MAIN&_urlType=action&LABEL_MAIN_zz=84267.66752145429&LABEL_MAIN_pc=1&LABEL_MAIN_sh=53cc3b4c9ca3d81dab0d06d77a80aff6&cci=Channels/Wir_ueber_uns/Strukturcontents/wu_impressum_pg.akp&desk=sparkasseat_de_0198&navigationId=021285735699522190000146&&formEMail=BOCFMKLFANNBDMJFAKDBACABHDEBNLNHLFIEONIKIIBJHEKOGAB@IMEBOE&popup_w_webc_url=contact.akp&otherPopup=1&originalUrl=https%3A%2F%2Fwww.sparkasse.at%2FsPortal%2Fsportal.portal%3Fw_webc_url%3DChannels%2FWir_ueber_uns%2FStrukturcontents%2Fwu_impressum_pg.akp%26desk%3Dsparkasseat_de_0198%26VERITYINDEXERTASK%3Dtrue Link kopieren, auf gehts!!

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Re: Protestmail sofort!! jawol !

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Ihr habt eure Seele dem Teufel verkauft Habt ihr denn überhaupt keinen einzigen funken anstand in den knochen?? wie könnt ihr schwerverbrecher noch aufrecht gehen? das gibts ja nicht, diese bankster zerstören unsere welt und fressen uns alles weg wie heuschrecken und wir schauen tatenlos zu wie wenn wir ohnmächtig wären?? ICH HABE DIE LÖSUNG: UNABHÄNGIGKEIT. wenn wir weiter gut essen und leben wollen, müssen wir uns unabhängig von dieser mafia machen! und da sich aufregen ja überhaupt nicht bringt, ist der einzige weg der harte weg. essen selber anbauen, regionale projekte mit freunden, nachbarn, bekannten usw. um nahrungs- und energieversorgung sicher zu stellen. vielleicht stößt das auf heftige kritik aber ich glaube es gibt keinen anderen weg wenn wir nicht ausgebeutet werden wollen.

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Re: Ihr habt eure Seele dem Teufel verkauft Anstand ist ein gutes Wort, aber leider ist jede Wertschätzung bei diesen MENSCHEN verloren gegangen !
Jedes Schimpfwort ist hier richtig am Platz !

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Was soll man da noch sagen? Es gibt einfach keine Hemmschwelle mehr für diese Menschen. Solche unglaubliche Gaunereien stehen heute ja schon fast auf der Tagesordnung. Wir sind es schon gewohnt und wissen genau, dass man nichts dagegen machen kann. Das weiß Treichl natürlich auch, jetzt lässt er die Kritik einige Zeit auf sich niederprasseln, dann wächst Gras über die ganze Sache und nächstes Jahr verdoppelt er die Gage vielleicht noch einmal, ohne dass etwas passiert. Dieser Wahnsinn ist leider schon mehr Usus als Ausnahme.

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Re: Was soll man da noch sagen? Naja, im Grunde mag ich Ehrlichkeit. Nur wenn sie so präpotent daherkommt wie diese, dann wäre es besser, man würde schweigen.

Tja, und um der Ehrlichkeit noch weiter genüge zu tun, meint Herr Treichl bei derselben Pressekonferenz, dass man den Leuten reinen Wein einschenken sollte und sagen, dass man nicht wisse, wie man die Griechenland-Krise löst. Danke Herr Treichl, aber das hilft mir nicht, denn das wusste ich schon. Für Ihre Millionen-Gage würde ich mir allerdings erwarten, dass Sie Ihr Köpfchen ein wenig anstrengen und Lösungen anbieten, denn abhängen tut die ganze Sache letztendlich von den Banken.

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Bankensturm Ich würde den Leuten die ein Konto oder Sparbuch bei der Ersten Bank haben empfehlen die Bank zu wechseln.

Solange die Kunden zuschauen, werden diese Frechheiten nicht abreißen!

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Re: Bankensturm Ich würde ebenfalls jedem Kunden der Ersten Bank empfehlen, sein Konto mit dem Hinweis auf brutale Ungerechtigkeit innerhalb des Instituts sofort aufzulösen!

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Re: Bankensturm ich habe das schon vor jahren gemacht. das dumme ist nur, ..... das kümmert die WENIG BIS NICHTS!!! dem ist es scheißegal, ob die leute ihn mögen oder nicht. und im gegenteil: SEINE ALTE WIRD NOCH HOFIERT beim opernball dass mir schlecht wird! diese dame, die nix kann, nix hat, ausser einen reichen mann geheiratet zu haben ... gott... diese menschen sollenalle ersticken an ihrem geld.... das wünschich von herzen! die kommen ja nicht mal auf die idee, das bedürftigen zu spenden ... das wär eine idee hr treichl, dass sie die verdoppelung ihres bonus einfach SPENDEN !!!! DANN hätten sie meine hochachtung. aber so ?? maulen wegen verdoppelung und einstekcenn ??? schämen sollen sie sich .... unendlcih schämen ....

reichl das ist super image für die erste Bank zuerst bankrott u jetzt staatsgeld wie gut müssen diese Leute sein um sich dieses Geld zu verdienen. Haben soviel im Kopf , das ist ja Wahnsinn.
müssen bis zu 500 mal mehr leisten als normaler angestellter.
wahnsinn.

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