"Man darf nichts schön reden": Prammer mahnt im NEWS-Interview "Ehrlichkeit" ein

"Es ist notwendig, offen zu sagen, was Sache ist" "Professionalität, starke Nerven und gute Arbeit"

Die Nationalratspräsidentin und stellvertretende SPÖ-Vorsitzende Barbara Prammer reagiert im NEWS-Interview auf anhaltende Kritik von der SPÖ-Basis an der Parteispitze: "Es ist notwendig, ganz offen zu sagen, was Sache ist. Wenn die Studiengebühren nicht abgeschafft werden, ist das kein Grund zum Jubel, sondern ein nicht umgesetztes Wahlversprechen. Da erwarte ich mir Ehrlichkeit. Das darf man nicht schön reden, sondern muss sagen: Das ist so." Das will Prammer als Appell "an alle, inklusive Parteivorsitzenden" verstanden wissen, als Appell "für Ehrlichkeit, aber auch für Akzeptanz, dass wir nicht die absolute Mehrheit haben - und als Appell für Geschlossenheit."

Den Funktionären empfiehlt Prammer die Nationalratsabgeordneten als Verbündete, denn die wollen als Partner der SPÖ-Regierungsmitglieder gesehen werden. Prammer warnt: "Der Klub wird nicht auf Zuruf funktionieren, und das ist gut so. Das wünsche ich mir auch als Nationalratspräsidentin: ein emanzipiertes Parlament. Es wäre fatal, das Parlament als Erfüllungsgehilfe einer Regierung zu sehen."

Jetzt seien, sagt Prammer, die Anfangsschwierigkeiten vorbei, und sie erwarte sich "Professionalität, starke Nerven und gute Arbeit."

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