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Macron und Trump planen "längeres Mittagessen" zum Kennenlernen

Weißes Haus: Beide Präsidenten haben einige Gemeinsamkeiten

US-Präsident Donald Trump und sein französischer Kollege Emmanuel Macron planen bei ihrem ersten Treffen Ende Mai in Brüssel ein "längeres Mittagessen" zum gegenseitigen Kennenlernen. Bei dem Treffen am Rande des NATO-Gipfels am 25. Mai wollten sich die beiden Staatschefs über ihre "Perspektiven austauschen", sagte ein ranghoher US-Regierungsbeamter der Nachrichtenagentur AFP.

Nach Auffassung des Weißen Hauses haben die beiden Präsidenten mehr Gemeinsamkeiten, als es zunächst den Anschein habe. So seien beide etwa politische Neulinge, sagte der Beamte. Beide stünden außerhalb der traditionellen politischen Linien.

Ein kürzliches Telefonat der beiden sei überdies äußerst gut verlaufen. Trump sei "sehr beeindruckt von Macron" gewesen, sagte der Beamte weiter. Macron habe einen "sehr klaren Wahlsieg" eingefahren.

Der Eindruck, dass Trump die rechtspopulistische französische Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen unterstützt habe, sei zudem übertrieben. Dieser Eindruck basiere lediglich auf einer Twitter-Botschaft Trumps, die sich auf das Thema Grenzen bezogen habe, sowie auf einem Besuch Le Pens im Trump-Tower im Jänner vor dem Amtsantritt Trumps. Dabei habe es kein Treffen zwischen Le Pen und Trump gegeben.

Es wird erwartet, dass es bei dem Treffen zwischen dem 70-jährigen Trump und dem 39 Jahre alten Macron am 25. Mai vorrangig um die Themen Terrorismusbekämpfung und Wirtschaft geht.

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