Lugner über Umsätze erfreut: Am 2. EURO- Einkaufssonntag brummt sein Geschäft

Einnahmen wie im Advent: Lugner City gut besucht Kunden kommen: 'Jetzt hat es sich herumgesprochen'

Bei Richard Lugner brummt das Geschäft. Der Betreiber der Lugner City is auch am zweiten "EURO-Einkaufssonntag" mit dem Umsatz zufrieden. "Bei uns ist die Hölle los", freute sich der Societylöwe. Mit an die 40.000 Besuchern und zwischen 400.000 und 430.000 Euro Umsatz seien die Werte des vorigen Sonntags um rund ein Fünftel übertroffen worden. "Es ist wie an einem Adventsonntag", ist er begeistert.

"Jetzt hat es sich herumgesprochen", erklärte Lugner. Mit Ausnahme der Dienstleistungsunternehmen einschließlich zweier Banken haben alle Läden in der Lugner City an den vier EURO-Sonntagen (8., 15., 22. und 29. Juni) von 12 bis 18 Uhr geöffnet, Gastronomiebetriebe bereits ab 10 Uhr.

Am Sonntag der Vorwoche verzeichnete die Lugner City rund 350.000 Euro Umsatz, etwas weniger als die spontan geschätzten 400.000 Euro. "Das ist sehr viel, wenn man bedenkt, dass es in nur sechs Stunden kommt", sagte Lugner. An starken Handelstagen kann der Umsatz im Shopping Center unweit des Westbahnhofs ein Niveau um 450.000 Euro erreichen. Vor allem der Bekleidungs- und Schuhhandel, die Gastronomie und die Anbieter von EURO-Fanartikeln würden vom sonntäglichen Kundenansturm profitieren, sagte Lugner. Etliche Geschäfte müssten mehr Mitarbeiter schicken, um den unerwarteten Kundenansturm bewältigen zu können.

Offenbar ist das Geschäftsaufkommen an den "EURO-Sonntagen" aber nicht überall gleich: Bereits in der Vorwoche hatte Lugner von einem "sensationellen Erfolg" berichtet, während sich Händler auf der Mariahilfer Straße höhere Umsätze erwartet hätten.

(apa/red)