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Lokführer starb nach schwerem Sturz von Zug in Wien im Krankenhaus

Obduktion angeordnet - 19-Jähriger in Untersuchungshaft

Nach dem Sturz eines Triebfahrzeugführers von einem Zug in Wien-Penzing am Dienstagabend ist der 58-Jährige am Donnerstag im Spital seinen schweren Verletzungen erlegen. Eine Obduktion wurde angeordnet. Ein 19-Jähriger, der nach dem Vorfall bei der Durchsuchung gefasst wurde, befindet sich in Untersuchungshaft. "Er hat bisher widersprüchliche Aussagen getätigt", sagte Polizeisprecher Harald Sörös.

Angezeigt wurde vorerst schwere Körperverletzung. Der 58 Jahre alte Lokführer hatte den EuroNight-Zug von Wien nach Hamburg am Dienstag gegen 21.00 Uhr auf Höhe der Linzer Straße in Penzing in einem Tunnel gestoppt, weil er eine verdächtige Person auf einem Autotransportwaggon entdeckt hatte. Gemeinsam mit zwei Polizisten machte er sich auf die Suche. Wenig später lag er mit schwersten Kopfverletzungen neben dem Zug.

Bei der weiteren Durchsuchung des Autotransportwagens wurde der junge Mann festgenommen. Der Ungar hatte sich unter einem Auto versteckt gehabt.

Der 58-Jährige starb Donnerstagnachmittag im Krankenhaus. "Wir sind tief betroffen und stehen mit der Familie in Kontakt", sagte Roman Hahslinger, Sprecher der ÖBB.

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