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Lkw mit Gasflaschen explodiert vor christlichem Zentrum in Australien

Polizei schloss "politischen, religiösen oder ideologischen" Hintergrund aus

Vor dem Hauptquartier einer konservativen christlichen Gruppe in Australien ist ein mit Gasflaschen beladener Lastwagen explodiert. Die Polizei schloss einen "politischen, religiösen oder ideologischen" Hintergrund aus, während die Lobby-Gruppe selbst von einem möglichen Einschüchterungsversuch sprach.

Nach Angaben der Polizei löste der 35-jährige Fahrer die Explosion vor den Büros der Australian Christian Lobby in der Hauptstadt Canberra am Mittwochabend anscheinend aus, indem er Gasflaschen im Fahrzeug anzündete. Der Lastwagen und das Gebäude seien beschädigt und der Fahrer verletzt worden, sagte der stellvertretende Polizeichef Mark Walters am Donnerstag. Der Mann wurde im Krankenhaus vernommen. Zu seinen Motiven sagte die Polizei nichts.

Der Direktor der Lobbygruppe, Lyle Shelton, sagte, dass ihre Mitglieder in diesem Jahr viele Todesdrohungen erhalten hätten, nachdem sich die Gruppe öffentlich gegen die Homo-Ehe positioniert habe. "Ich bin sicher, das war eine Botschaft um uns einzuschüchtern und zu erreichen, dass wir in der Öffentlichkeit den Mund halten, und dazu sind wir nicht bereit", sagte Shelton.

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