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Lkw-Brand auf der A2:
13 Kilometer Stau im Frühverkehr

Polnischer Lenker schlitterte Betonleitwand entlang - Schwerfahrzeug fing Feuer

Ein Lkw-Brand hat Montagfrüh auf der Südautobahn (A2) für eine Totalsperre in Richtung Graz und gut 13 Kilometer Stau gesorgt. Der 47-jährige Lenker war aus noch nicht bekannter Ursache die Betonleitwand entlanggeschlittert, wodurch das Schwerfahrzeug Feuer fing und in Flammen aufging. Die Umleitungsstrecke war rasch verstopft, weshalb die meisten Fahrer die Aufräumarbeiten abwarten mussten.

Der polnische Lenker war gegen 4.15 Uhr mit seinem Schwerfahrzeug inklusive Anhänger - beladen mit Metallabfällen - Richtung Graz und Villach unterwegs. Er kam vom Fahrstreifen nach rechts ab und touchierte die Betonleitwand, wobei Funkenflug die Reifen in Brand setzte. Durch den Anprall wurden Teile des Lasters durch die Luft geschleudert und trafen einen Pkw, der gerade am mittleren Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeifuhr. Das Auto geriet ins Schleudern und stieß gegen die Mittelleitwand, hieß es seitens der Polizei.

Während sich der Lenker aus dem brennenden Lkw rettete, breitete sich das Feuer auf das gesamte Fahrzeug und den Anhänger aus. Die Feuerwehren Nestelbach bei Graz, Ludersdorf, Gleisdorf und Weiz löschten den Vollbrand am Lkw. Verletzt wurde niemand, aber für eine gute Stunde war die A2 in Richtung Süden komplett gesperrt. Gegen 5.30 Uhr wurde ein Fahrstreifen für den Verkehr freigegeben, dennoch hatte sich ein Rückstau fast bis Sinabelkirchen gebildet.

Die Asfinag war am Vormittag bemüht, einen weiteren Fahrstreifen freizugeben. Schäden an der Beton-Fahrbahn sind zu erwarten, aber vorwiegend am Pannenstreifen. Das dürfte eine wenig verkehrsbehindernde Reparatur ermöglichen.

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