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Der Live-Ticker zur US-Wahl

Heute wählen die USA. Alle aktuellen Ereignisse des Wahltages im Überblick

Die Fortsetzung zu allen aktuellen Ereignissen des Wahltages im Überblick.

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Hier geht es zu den aktuellen Tickermeldungen zur US-Wahlnacht!

14.57 Uhr: Das sagen die tierischen Orakel

Tiger als Orakel zur US-Wahl
© Reuters/Ilya Naymushin

Keine Wahl ohne ein Orakel! So sagte etwa die vierjährige Tigerdame Yunona im sibirischen Royev Ruchey Zoo bevor, dass Hillary Clinton das Rennen machen würde. Anderer Meinung war dagegen Eisbär Felix. Ihm zufolge gewinnt Donald Trump die US-Wahl.

Bär als Orakel zur US-Wahl
© Reuters/Ilya Naymushin

14.15 Uhr: US-Bürger zu "Obamas dritter Amtsperiode"

Jimmy Kimmel kann es nicht lassen. Er befragte US-Bürger zu Obamas vermeintlich dritter Amtsperiode. Die Reaktionen waren ... überraschend.


14.04 Uhr: Die Clintons schritten zur Wahl

Hillary Clinton hat ihre Stimme abgegeben. Die ehemalige Außenministerin besuchte gegen 08.00 Uhr morgens (Ortszeit) in der Nähe ihres Wohnortes in Chappaqua im US-Bundesstaat New York das Wahllokal in einer Schule. "Ich werde mein Bestes geben, wenn ich heute die Chance bekomme zu gewinnen", rief sie im Beisein ihres Mannes Bill Clinton etwa 150 begeisterten Anhängern zu.


13.23 Uhr: Wahl im Feuerwehrhaus

In Arlington geben die Wähler ihre Stimme in einem Feuerwehrhaus ab.


12.51: So startete Trump in den Wahltag

Mit den Worten "Today we make Amerika great again!" startete Trump auf Twitter in den Wahltag.

13.01 Uhr: Erste Wahllokale an der Ostküste haben geöffnet

In New York und in mehreren weiteren Bundesstaaten an der Ostküste der Vereinigten Staaten hatten am Morgen (Ortszeit) die ersten Wahllokale geöffnet. Die letzten Umfragen deuteten auf ein enges Rennen zwischen Clinton und Trump hin.


12.29 Uhr: Obama so beliebt wie schon lange nicht mehr

Während Barack Obama hinsichtlich seines Beliebtheitswertes im Juni vergangenen Jahres laut CNN-Umfrage noch hinter George W. Bush lag, ist er dieser Tage so beliebt wie schon lange nicht mehr. Besser gesagt: wie kurz vor seiner Wiederwahl im Jahr 2012. Das geht aus dem US-Blog "Politico" hervor. Zu dem damaligen Zeitpunkt bewerteten 57 Prozent der Befragten den US-Präsidenten positiv. Jetzt sind es immerhin 56 Prozent.

Obama und Hillary Clinton
© APA/Getty Images/Spencer Platt

12.08 Uhr: Springsteen wettert gegen Trump

Auf ihrer Kundgebung in Philadelphia (Pennsylvania) bekam Clinton unter anderem Unterstützung von Rockstar Bruce Springsteen. Der Musiker warnte die Zuhörer eindringlich vor der Wahl Trumps, dem er einen "profunden Mangel an Anstand" unterstellte.

Bruce Springsteen für Hillary Clinton
© APA/Getty ImagesSpencer Platt

Trump stelle "seine eigenen Interessen und sein Ego vor die amerikanische Demokratie", sagte Springsteen. Wer seine Stimme für Clinton abgebe, stehe "auf der richtigen Seite der Geschichte". Weiters sagte Springsteen über Trump: "Das ist ein Mann, dessen Vision auf wenig mehr begrenzt ist als sich selbst."

11.45 Uhr: Erste Stimmen ausgezählt

Während die beiden Kandidaten noch bei ihren letzten Wahlkampfauftritten auf der Bühne standen, wurden am Dienstag bereits die ersten Stimmen ausgezählt. Bei der traditionellen mitternächtlichen Abstimmung in drei Örtchen im US-Staat New Hampshire lag der Republikaner Trump in der Nacht mit insgesamt 32 zu 25 Stimmen gegen die Demokratin Clinton in Führung.

US-Wahl
© Reuters/Mary Schwalm

In dem kleinsten der Orte, Dixville Notch, setzte sich Clinton mit 4:2 Stimmen gegen Trump durch.

11.30 Uhr: Briefwahl mal anders

Wer sich während der US-Wahl nicht im Lande, besser gesagt nicht auf der Erde befindet, muss sich schon etwas früher als alle anderen entscheiden. So startet der Wahlprozess für Astronauten, die sich am Wahltag im Weltraum befinden, bereits ein Jahr vor dem eigentlichen Termin. Da müssen die Betreffenden entscheiden, an welchen Wahlen sie teilnehmen wollen. Dann, sechs Monate vor der Wahl, bekommen sie die entsprechenden Stimmzettel ausgehändigt.

10.31 Uhr: Madonna warb bei Parkkonzert in N.Y. für Clinton

Madonna hat am Abend vor der US-Präsidentschaftswahl ein Überraschungskonzert in einem New Yorker Park gegeben. "Das ist ein Konzert über Frieden. Wir wollen und wir werden eine Präsidentin wählen, die dafür sorgt, dass Amerika großartig bleibt", sagte sie.

Rund 300 Leute versammelten sich laut US-Medienberichten am Montagabend (Ortszeit) bei dem rund 30-minütigem Konzert, das die Sängerin kurz vorher bei Twitter angekündigt hatte. Madonna spielte dabei auf ihrer Gitarre Hits wie "Like a Prayer", "Express Yourself", "Don't Tell Me" ebenso wie "Imagine" von John Lennon und ermunterte ihre Anhänger immer wieder, am nächsten Tag für die Demokratin Hillary Clinton zu stimmen. "Wir werden eine Präsidentin wählen, die nicht diskriminiert."

8.27 Uhr: Clinton und Trump beendeten Wahlkampf mit letzten Appellen

Mit letzten Appellen an ihre Wähler haben Clinton und Trump ihren erbittert ausgefochtenen Wahlkampf beendet. Vor einer jubelnden Menge in Raleigh im Bundesstaat North Carolina rief Clinton dazu auf, für ein "hoffnungsvolles, integratives und großherziges Amerika" zu stimmen. Bei der Wahl kämen die Grundwerte des Landes auf den Prüfstand, sagte Clinton. "Mein Glaube an die Zukunft war nie stärker." Prominente Unterstützung bekam die demokratische Präsidentschaftskandidatin von Popstar Lady Gaga, die Clinton lobte, aber auch zur Versöhnung mit Trumps Anhängern aufrief. Egal, wie gemein Trump im Wahlkampf aufgetreten sei, Clinton habe "tapfer gelächelt und weitergemacht". Sie sei eine Politikerin "aus Stahl". Wichtig sei nun aber auch, dass die Unterstützer Clintons die Anhänger des Rivalen nicht als "Feinde", sondern vielmehr als "Verbündete" betrachteten, sagte die Musikerin.

Clinton
© APA/AFP/Logan Cyrus

Auch Trump mobilisierte auf den letzten Metern noch einmal das Wahlvolk. Bei einem Auftritt in Grand Rapids in Michigan versprach er, die USA zu einen. "Stellt euch nur einmal vor, was unser Land erreichen könnte, wenn wir damit beginnen, als ein Volk unter einem Gott zusammenzuarbeiten und eine amerikanische Flagge zu schwenken", sagte er.

6.55 Uhr: Schamanen in Peru mobilisierten alte Gottheiten zugunsten Clinton

Für die Schamanen in Peru ist die Wahl bereits gelaufen. Die Anhänger der Naturreligion kamen am Ufer des Pazifiks zusammen, um magische Kräfte zu mobilisieren und den Sieg der Kandidatin Clinton mit Hilfe indianischer Gottheiten wie Pachamama und Yacumama zu sichern. "Trumps Karma ist negativ", sagte der schamanische Großmeister Felix Mejia. "Wir haben ihn mit dem Salz und Sand des Meeres bestraft, er wird nicht Präsident werden", zeigte er sich überzeugt. Mit seinen Glaubensbrüdern hatte Mejia zuvor ein Foto des Rechtspopulisten rituell beschmiert.

Trump vs. Clinton
© imago/Agencia EFE

Ein Porträt der Demokratin Clinton zierten die Schamanen hingegen mit Koka-Blättern und bunten Blüten. "Die Völker Lateinamerikas und der Welt hoffen auf Clintons Sieg", sagte Schamane Juan Osco. Die Kandidatin sei eine "gute Seele". Trump hingegen beleidige die ganze Welt.

6.31 Uhr: Auftakt der US-Wahl im Dorf Dixville Notch

Das winzige Dorf Dixville Notch im Nordosten der USA hat den Wahltag in den USA eingeläutet. Kurz nach Mitternacht Ortszeit (Dienstag 6.00 Uhr MEZ) fand in dem Ort im Neuenglandstaat New Hampshire die Präsidentenwahl statt. Dabei entfielen vier Stimmen auf die frühere Außenministerin Hillary Clinton, zwei Stimmen auf den Immobilienmilliardär Donald Trump. Eine Stimme ging an Gary Johnson. Ein achter Wähler war offenbar mit dem Angebot unzufrieden und schrieb den Namen des früheren republikanischen Kandidaten Mitt Romney auf den Wahlzettel.

Dixville Notch
© APA/AFP/Alice Chiche

Dixville Notch in den White Mountains nahe der Grenze zu Kanada gibt seit 1960 traditionell den Auftakt zum Wahltag bei der Präsidentenwahl, wird aber eher als Kuriosum und nicht als Leitwert für den Rest der Nation gesehen. Der volle Start in den Wahltag wird ab 6.00 Uhr Ortszeit (12.00 Uhr MEZ) folgen, wenn in mehreren Staaten im Ostteil der USA flächendeckend die Wahllokale öffnen.

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